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Region Harz
Beifahrer schleudert aus dem Fahrzeug und stirbt
NORDHARZ. Zum ersten Frühlingswochenende nach meteorologischer Zeitrechnung ist der Winter mit Schnee- und Eisglätte auf die Straßen zurückgekehrt. Die Folge waren mehrere Verkehrsunfälle, bei denen eine Person starb und hoher Sachschaden entstand.
Getötet wurde ein 27-jähriger Mann aus dem Landkreis Harz. Er war am Freitag in den Abendstunden Beifahrer in einem Pkw, der bei heftigem Schneetreiben zwischen der Autobahn 395 und der Landesstraße 495 unterwegs war. In einer leicht abschüssigen Linkskurve kam der von einer ebenfalls 27-jährigen Frau gesteuerte Wagen von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und stieß in den Straßengraben.
Wagen beschlagnahmt
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Beifahrer aus dem Fahrzeug geschleudert. Der Mann erlag wenig später im Wolfenbütteler Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Fahrerin wurde leicht verletzt. Die Polizei beschlagnahmte den Personenwagen zur Ermittlung der Unfallursache.
Auf 80.000 Euro schätzt die Autobahnpolizei Hildesheim den Schaden, der auf der A7 an der Ausfahrt Rhüden entstanden ist. Der Fahrer eines Sattelzuges war am Samstag gegen 7.15 Uhr aus Fahrtrichtung Süden kommend beim Verlassen der Autobahn mit seinem Gefährt zu weit nach links geraten, in den Graben gefahren und umgekippt. Der 49-jährige Mitarbeiter einer Spedition blieb unverletzt.
Zehn Kilometer Stau
Um den Sattelzug bergen zu können, musste er zunächst zeitraubend per Hand entladen werden. Die in Kartons verpackten Lebensmittel wurden mit einem anderen Fahrzeug abgefahren. Danach wurden der 9,5 Tonnen schwere Auflieger und die unwesentlich leichtere Zugmaschine von einem Kran aufgerichtet. Die Zugmaschine wurde abgeschleppt.
Während der Bergungsarbeiten wurde die Autobahn vorübergehend, die Abfahrt die ganze Zeit über voll gesperrt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu zehn Kilometern. Erst gegen 17 Uhr wurden die Sperrungen aufgehoben.
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