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Region Harz
Hans-Rudolf Segger verlässt das Kreishaus
GOSLAR. Dezernent Hans-Rudolf Segger bleibt nicht länger als bis September im Kreishaus Goslar. Der Vertreter von Landrat Stephan Manke bewirbt sich überraschend nicht um eine zweite Amtszeit.
Der Abgang von Segger wäre in der Dienstzeit von Landrat Stephan Manke (SPD) ein Novum. Die Vorstände Claus Jähner (SPD) und Kay Brummer hatten ihre Büros in der Klubgartenstraße in Goslar 2008 unfreiwillig räumen müssen. Manke hatte ihnen signalisiert, nach Ablauf ihrer Amtszeit nicht mehr mit ihnen zu planen. Segger kehrt der Kreisverwaltung hingegen offenbar freiwillig den Rücken.
Am Montag informiert Manke den Kreistag über die Stellenausschreibung für einen Nachfolger. Eine Nachricht, die viele bis vor wenigen Tagen verblüfft haben dürfte. Selbst unter der SPD, der Segger angehört, waren dessen Zukunftspläne nicht bekannt.
Bauernhaus und Pferde
Andere wiederum sagen, der 58-Jährige, der in Klein Döhren in einem Bauernhaus lebt und Pferde hält, habe bei seinem Amtsantritt vor acht Jahren deutlich gemacht, keine Wiederwahl anzustreben. Dabei hätte der Wahlbeamte später sogar Landrat werden können. Zumindest gab es führende Köpfe in der Partei, die ihm eine Kandidatur antrugen, bevor Manke bereitstand.
Ein neue Aufgabe scheint nicht in Sicht. Segger sagt: „Ich bin ein sehr untypischer Mensch.“ Er habe sich vor acht Jahren bewusst für eine Beamtenstelle auf Zeit beworben. Er brauche nicht unbedingt einen neuen Vollzeitjob. Es sei nicht auszuschließen, dass er sich ehrenamtlich engagiere – mehr ist ihm, außer einem verschmitzten Lächeln, zu seinen Plänen nicht zu entlocken.
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