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Region Harz
Schlaglöcher: Straßen in Liebenburg und Schladen trotzen dem Frost
Nicht tief aber großflächig: Löcher in der Ringstraße in Langelsheim. Foto: Kühlewind
NORDHARZ. Der Zustand der Straßen spaltet den Nordharz: Für einige Kommunen ist er die große Katastrophe, für andere liegt alles im grünen Bereich. Doch die größte Gefahr ist noch gar nicht vorbei.
„Die Schäden sind deutlich größer als in den Jahren zuvor“, heißt es übereinstimmend aus den Städten Vienenburg und Langelsheim. Etwa 100.000 Euro stehen in Vienenburg jährlich für die Straßenunterhaltung zur Verfügung. „Ich rechne damit, dass es in diesem Jahr das Doppelte werden könnte“, sagt Bürgermeisterin Astrid Eltner.
Die Breslauer Straße und die Saarstraße sähen beispielsweise „extrem unschön aus“. Bis zum Ende der Woche will sich der Stadtbetrieb einen ersten Überblick verschaffen. Dann folge unter Beteiligung der Ortsräte eine Begehung durch den Bauausschuss.
In der Samtgemeinde Lutter stellte am Donnerstag der TÜV ein Fahrzeug vor, das speziell für die Bestandsaufnahme der Schäden eingesetzt werden kann. Nach Auskunft von Samtgemeindebürgermeister Peter Kühlewindt wird diese Arbeit möglichst kurzfristig ausgeschrieben. Zwar sind unter anderem die Bachstraße, die Seesener Straße und die Bahnhofstraße schwer beschädigt, doch ist Kühlewindt insgesamt erleichtert: „Ich hatte mit mehr Schäden gerechnet.“
Überhaupt keinen Grund zur Klage sieht Bürgermeister Hubert Spaniol aus Liebenburg: „Bei uns gibt es nicht viele Löcher, wir haben nicht die großen Probleme.“ Spaniol erklärt sich das Ergebnis zum einen damit, dass Risse im Fahrbahnbelag immer sofort geschlossen werden, sobald sie auftauchen. Zudem nutze man für die Ausbesserungen „gutes Material“.
Der übliche Etat reicht
Wie in Liebenburg glaubt man auch in Schladen, mit den üblichen Geldern auszukommen. „Wir haben keine exorbitanten Schäden, die über das normale Maß hinausgehen“, sagt Wilfried Karrenführer, Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters.
52.000 Euro standen 2009 im Bereich der Gemeinde für die komplette Unterhaltung der Straßen, Gossen und Gehwege zur Verfügung – genauso viel stehen auch im Haushaltsansatz für dieses Jahr. „Trotz der Haushaltslage haben wir die Straßenunterhaltung nicht vernachlässigt und ständig Risse saniert“, sagt Karrenführer.
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