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Region Harz
Arbeitgeberverband erwartet vermehrt Entlassungen im Harz
Blick auf das Goslarer Gewerbegebiet Baßgeige: Nach Ansicht des Arbeitgeberverbands steht der Harzer Wirtschaft ein weiteres schwieriges Jahr bevor. Archivfoto: Schenk
GOSLAR. Nach Einschätzung von Torsten Janßen bleibt die wirtschaftliche Lage schwierig: Der am Dienstag in seinem Amt als Vorsitzender des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes (AGV) bestätigte Banker rechnet daher mit einem Anstieg der Kündigungen in der Region.
„Aller Voraussicht nach wird sich der Arbeitsmarkt 2010 nicht stabil zeigen“, sagte Janßen. Viele Unternehmen könnten sich weitere Kurzarbeit finanziell nicht erlauben. Der AGV betreut Unternehmen in den Landkreisen Goslar und Harz.
Mit deutlichen Worten kritisierte Janßen, hauptberuflich Vorstand der Volksbank im Harz, die Förderpolitik des Landes. Wie berichtet, hat Niedersachsen die Mittel aus dem Topf Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) dieses Jahr deutlich gekürzt. Viele Bewerbungen aus dem vorigen Jahr kamen nicht zum Zuge.
„Das ist wirklich schlimm“, sagte Janßen. Er sieht die Planungs- und Investitionssicherheit vieler Unternehmen gefährdet und sprach von „großen Problemen“. Investitionen würden ins Stocken geraten. Ähnlich äußerte sich Goslars Oberbürgermeister Henning Binnewies. Von 85 Millionen Euro Investitionen hätten nur 27 Millionen bedient werden können. Er sei hoffnungsfroh, bei einem Gespräch mit der Landesregierung ein offenes Ohr zu finden.
Gedruckte GZ: Was Drogerie-Unternehmer Dirk Roßmann auf Einladung des Arbeitgeberverbandes berichtete, lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.
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Kommentare
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25.02.2010 Arbeitsmarkt im Harz zeigt sich stabil // von wegen duch die verschleierungs metoden 1€ jobs usw.. jetzt kein geld für kurzarbeit mehr nur lug und trug die blase wird platzen was jetzt hilft bürokratie weg und die lügenpolitik nicht mehr mittmachen
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