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Oberharz
Altenauer Bauunternehmer übernimmt Alpinum in Schulenberg
SCHULENBERG. Das Alpinum in Schulenberg hat einen neuen Pächter. Vom 1. Dezember an steht Harald Lindemann aus Altenau in der Verantwortung. Nachdem das Alpinum in den vergangenen Jahren eher unglücklich bewirtschaftet wurde, keimt nun Hoffnung auf, dass dieses Kleinod zu neuer Blüte geführt wird.
Zu viele Vorschusslorbeeren will der 41-Jährige jedoch nicht annehmen: „Es wird sich was tun, aber große Versprechungen mache ich keine“, sagt er. Ihm sei wichtig, dass das Alpinum erst einmal vernünftig anläuft. Dabei zählen Zuverlässigkeit und Kontinuität für ihn zu den wichtigsten Attributen, die künftig mit dem Alpinum in Verbindung gebracht werden müssen. „Denn daran mangelte es wohl, so wie ich gehört habe“, sagt Lindemann.
Wenn der Bau pausiert
Der Bauunternehmer wurde von Mitarbeitern, die im Alpinum die Pisten nutzten, immer wieder gefragt, ob er die Anlage nicht selbst betreiben wolle. Irgendwann begann er, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen und stellte fest, dass es sich gut mit seinem Bauunternehmen kombinieren lässt: Liegt Schnee, geht auf dem Bau wenig, dafür aber im Alpinum. Und so werden nun drei oder vier Mitarbeiter auf der Anlage im Alpinum eingewiesen.
Der Pachtvertrag läuft zunächst einen Winter lang, das heißt bis zum 31. März kommenden Jahres. Danach gebe es die Option auf eine Verlängerung.
Sommer noch ungeklärt
Die Kurbetriebsgesellschaft (KBG) als Verpächter der Anlagen scheint ihm zu vertrauen. „Ich weiß, dass er das vernünftig machen wird“, sagt KBG-Mitarbeiterin Bettina Schuster. Offen bleibt, wer den Betrieb der Anlage im Sommer übernehmen wird – Lindemann hat schon abgewinkt. „Da arbeiten wir noch an einer vernünftigen Lösung“, so Schuster.
Am Montag, 23. November, soll die Übergabe im Alpinum stattfinden. Doch da sei vorher noch einiges zu tun, sagt Bettina Schuster, nachdem sie den Zustand der Anlage in Augenschein genommen hat: „So können wir die nicht an Herrn Lindemann übergeben.“ Der neue Betreiber sieht’ s gelassen: „Mir genügt es, wenn ein paar Tage vor Weihnachten die Skisaison beginnt.“
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