Oberharz

Bekenntnis zum Klinik-Standort Clausthal: Asklepios plant Geriatrie

11.11.2009
Von Dieter Böhl

Bekenntnis zum Klinik-Standort Clausthal: Asklepios plant Geriatrie

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Nervosität und etliche Aktivitäten haben die Asklepios-Umbaupläne für das Robert-Koch-Krankenhaus in Clausthal-Zellerfeld ausgelöst. Am Dienstagabend erläuterte die Geschäftsführung der Harzkliniken in einem Gespräch mit gut zwei Dutzend Teilnehmern die Bemühungen, im Oberharz eine Geriatrie anzusiedeln.

Sie bekräftigte die Absicht von Asklepios, den Klinikstandort wie auch die medizinische Grundversorgung in Clausthal-Zellerfeld zu erhalten, wie im Anschluss mehrere Gesprächsteilnehmer berichteten. „Im Moment steht nichts zu befürchten“, zog Petra Emmerich-Kopatsch am Mittwochmittag ein vorläufiges Resümee.

Alleinstellungsmerkmalfür Robert-Koch-Krankenhaus

Die SPD-Unterbezirksvorsitzende aus Clausthal-Zellerfeld hatte zu der Runde im Alten- und Pflegeheim „Neues Schützenhaus“ eingeladen. Als Hauptgäste im Fokus standen dabei der Geschäftsführer der Harzkliniken, Dr. Robert Riefenstahl und Asklepios-Regionalleiter Ulrich Gnauck (Seesen).

„Das war ein positives Gespräch, das zeigte, dass Asklepios selbst um eine Lösung ringt“, sagte Bürgermeister Peter Dietz. „Die Etablierung einer Geriatrie als neuer Schwerpunkt wäre für das Robert-Koch-Krankenhaus ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, weil es das in der hiesigen Krankenhauslandschaft noch nicht gibt.“

Die Oberharzer Gastgeber schöpfen aus dem Gesagten die Hoffnung, dass die mit 40 Betten kleinste der Harzkliniken auch dann eine Zukunft hat, wenn die Gefäßchirurgie wie geplant nach Goslar verlegt wird. Letztlich würden sich, so schilderten sie, mit einer Geriatrie die diagnostischen und chirurgischen Leistungen in Clausthal-Zellerfeld sogar verbessern.

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Kommentare

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Engelchen1 schrieb am 13.11.2009 16:34

Die Asklepios Kliniken vertreten durch Herrn Gnauck und Herrn Riefenstahl sind an diesem Abend im neuen Schützenhaus in einen Dialog eingetreten. Ich glaube den beiden Herren, dass sie Gewinne erzielen wollen. Eine Frage die sich mir nur stellt ist, durch Innovation und Investition in CLZ oder durch Mitnahmeeffekte. Kostenreduzierung durch Schließung in CLZ und eine dadurch erhöhte Auslastung in Goslar, oder doch eine Zukunft in userer Region. Das Gespräch war ein Schritt in die richtige Richtung. Wir brauchen den Dialog, um Lösungsansetze zu finden. Wir sollten unser Krankenhaus nicht kaputt reden und schreiben. Destruktives Verhalten führt jedenfalls nicht zu konstruktiven Zielen. Wir müssen gemeinsam für die Erhaltung und Verbesserung unserer Lebensqualität hier im Oberharz eintreten. Dazu zählt nicht nur das Krankenhaus, aber die Standortdiskussion ist vielleicht sogar ein guter Start für eine Kooperation. Praxis für Physiotherapie Urban Klich

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