Oberharz

Weitere Schäden entdeckt: Sanierung der Zellerfelder Kirche dauert länger

18.11.2011
Von Andre Bertram

Weitere Schäden entdeckt: Sanierung der Zellerfelder Kirche dauert länger

Die Landeskirchliche Baudirektorin Eva-Maria Eilhardt-Braune (li.) und der bauleitende Ingenieur Constantin Anastasiou (re.) erläutern die Schäden am Mauerwerk und die neue Art der Verfugung. Foto: Bertram

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Die Sanierung und Schließung der Zellerfelder St.-Salvatoris-Kirche wird sich bis ins Jahr 2013 verlängern. Grund sind größere Schäden an Mauerwerk und Fugen als bisher angenommen. Mehrkosten: etwa 1 Million Euro.

Spätestens bis Weihnachten 2013 seien die Arbeiten am Gotteshaus beendet, präzisierte der bauleitende Ingenieur Constantin Anastasiou bei einer Begehung der Baustelle im Beisein der Landeskirchlichen Baudirektorin Eva-Maria Eilhardt-Braune sowie des Pastors und Kirchenvorstands. An mehreren Problemen werde gleichzeitig gearbeitet, zeichnete Anastasiou ein komplexes Bild der Sanierungsarbeiten.

Größer als angenommen ist das Problem mit dem Mauerwerk und den Fugen. „Bei der Freilegung der Fugen haben wir festgestellt, die Fugen sind überall mit Zement repariert worden und alle abgeplatzt. Dass die Fugen so kaputt sind, ist erst jetzt klar geworden“, sagte Anastasiou. Auch die Seite zum Amtsgericht, die als in Ordnung galt, sei in solch katastrophalem Zustand.

Gedruckte GZ: Wie Teile des maroden Mauerwerks bei der Finanzierung der Bauarbeiten helfen könnten, lesen Sie in der Samstags-Ausgabe.

drucken versenden Leserbrief schreiben