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Oberharz
Spittelwiesen-Umgestaltung: Mehrheit für Randbebauung
Ortstermin: Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses mit Lars Michel (rote Jacke) und Wiebke Bruns (mit Planzeichnung) in den Spittelwiesen. Foto: Ebeling
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Die Meinungen bleiben geteilt, doch eine mehrheitliche Tendenz dafür, eine „vorsichtige Randbebauung zuzulassen“, kristallisierte sich jetzt im Stadtentwicklungsausschuss heraus.
Nach der Fällung des städtischen Fichtenwäldchens im Bachtal ist zwar nun bedingt der vielfach gewünschte Blick von der Altenauer Straße auf das Aulagebäude frei, das Tal selbst bietet aber einen traurigen Anblick. Das soll indessen nicht so bleiben, erläuterte Michel.
In einem auf Wunsch des Umwelt- und Bauausschusses (UBAC) erstellten Arbeitspapier schlägt der Fachdienst eine abschnittsweise Wiederbepflanzung mit verschiedenen Gehölzen (Erle, Strauchweide, Haselnuss- und andere Sträucher) sowie eine „gärtnerische Gestaltung“ etwa mit Rhododendron im Bereich der gewünschten „Sichtachsen“ vor. Darüber hinaus könnte ein Kleinkinderspielbereich integriert werden, je nach Variante in der westlichen oder östlichen Hälfte des Parks.
Um die zurzeit eher wenig genutzte Anlage besser an das Wegenetz anzubinden, schlägt die Verwaltung den Bau einer Brücke über das Bachtal vor, die erstmals eine durchgehende Verbindung vom Fußweg an der Altenauer Straße durch den Park (am Hermann-Kerl-Denkmal entlang) bis zur Aula beziehungsweise dem Fußweg am Bergschulgarten ermöglichen würde.
Dem Stadtentwicklungsausschuss lagen zwei Varianten zur Beplanung des Areals vor, eine als weiterhin reine Grünanlage und eine mit der Möglichkeit, Randbereiche im Südwesten und Südosten für Bauherren mit gehobeneren Interessen anzubieten.
Der Fachausschuss gab mehrheitlich seine Grundsatzempfehlung für die „Variante B“ (mit Bebauung) ab – nicht ohne zuvor auf die Notwendigkeit einer der Nachbarschaft zur ehrwürdigen Aula entsprechenden Gestaltung verwiesen zu haben.
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