Oberharz

„2 für alle Fälle“: ARD-Team dreht für Fernsehkrimi im Oberharz

02.09.2010

„2 für alle Fälle“: ARD-Team dreht für Fernsehkrimi im Oberharz

Teufelsbrücke als Mord-Schauplatz: Im ARD-Krimi „2 für alle Fälle“ soll das „Opfer“ vom ehemaligen Eisenbahnviadukt an der Clausthaler Straße in die Innerste gestoßen werden. Foto: Weiss

OBERHARZ. An mehreren Schauplätzen in der Samtgemeinde Oberharz wird für den ARD-Fernsehkrimi „2 für alle Fälle“ mit Axel Milberg und Jan Fedder gedreht. Zur ungestörten Arbeit der Produktionsgesellschaft, die allein für ihren Fahrzeug-Tross 140 Meter Parkfläche benötigt, sind auch Straßensperrungen erforderlich.

Darauf weist die Ordnungsamtsleiterin der Samtgemeinde, Dagmar Lieberwirth, hin. Sie war in der vergangenen Woche mit einer Vorhut der Produktionsgesellschaft unterwegs, um die Einzelheiten für die Filmaufnahmen vor Ort abzustimmen.

Start ist in der zweiten Septemberwoche in Buntenbock. Dort wird die Pension „Hildesheimer Haus“ für zwei Tage zur Tanzbar „Zum Hexentritt“. Für den öffentlichen Verkehr ist dementsprechend das Parken in der Straße „An der Trift“ und auf dem angrenzenden Parkplatz untersagt – und zwar am Montag 6, September, von etwa 7 bis 19 Uhr, und am Dienstag, 7. September, von 7 bis 15 Uhr.

In der zweiten Wochenhälfte steht dann Zellerfeld im Mittelpunkt des Geschehens. Während der Aufnahmen am Donnerstag und Freitag stehen in der Bornhardtstraße zwischen Bergstraße und Schützenstraße keine Parkplätze zur Verfügung. Das wird am Donnerstag, 9. September, zwischen 7 und 14 Uhr und am Freitag, 10. September, zwischen 7 und 18 Uhr der Fall sein. Auf den Bauernmarkt am Donnerstagnachmittag werden die Arbeiten also keine Auswirkungen haben.

Den Donnerstagnachmittag wird das Fernsehen auf der gegenüberliegenden Seite am Amtsgericht verbringen. Dieses bleibt übrigens – kaum zu glauben – das, was es im wirklichen Leben auch ist, eben ein Amtsgericht. Zwischen 12 und 16 Uhr wird dort gedreht. Noch einmal ist die Produktionsmannschaft dann am Sonntag, 12. September, an Ort und Stelle im Einsatz und zwar von 7 bis 16 Uhr. An beiden Drehtagen ist in der Marktstraße zwischen der Goslarschen Straße und Zellweg das Parken nicht möglich. Außerdem muss die Marktstraße am Amtsgericht zeitweilig auch für den fließenden Verkehr gesperrt werden, damit die Dreharbeiten ohne Störung von außen über die Bühne gebracht werden können.

In Wildemann rückt der Konsum, der im Film zum Supermarkt avanciert, ins Rampenlicht. Zwischen 16 und 19 Uhr am Sonntag ist das Parken auf dem Bohlweg zwischen dem Hotel Rathaus und der Einmündung zum Spiegeltal nicht möglich. Auch der Durchgangsverkehr muss mit vorübergehenden Sperrungen bei den Außenaufnahmen rechnen.

Was wäre jedoch ein Krimi ohne Mord? Den Schauplatz für diesen soll ebenfalls die Bergstadt Wildemann liefern. Vom ehemaligen Eisenbahnviadukt in der Clausthaler Straße soll zwischen 7 und 12 Uhr das „Opfer“ in die der Innerste gestoßen werden.

drucken versenden Leserbrief schreiben