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Oberharz
Harzwasserwerke erweitern Angebot zur Oberharzer Wasserwirtschaft
Hölzernes Striegelgerenne in der Ausstellung zum Oberharzer Wasserregal auf dem Betriebshof der Harzwasserwerke in Clausthal. Es diente zur Regulierung des Wasserstandes in den Teichen. Foto: Bertram
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Seit die Oberharzer Wasserwirtschaft zum Weltkulturerbe gehört, häufen sich die Anfragen nach Besichtigungsmöglichkeiten für Einzelpersonen und kleine Gruppen. Die Harzwasserwerke erweitern daher ihr Angebot für Besucher.
Bis einschließlich 31. Oktober ist täglich von 15 bis 17 Uhr die Ausstellung zum Oberharzer Wasserregal im Betriebshof der Harzwasserwerke, Erzstraße 24, zu sehen.
Fotografien von historischen und modernen Zeichnungen sowie Modelle und Originalteile erschließen dem Besucher die wasserwirtschaftlichen Bauwerke und technischen Anlagen, die seit dem späten Mittelalter zur Kraftwasserversorgung der Oberharzer Silberbergwerke dienten und in ihrer Gesamtheit weltweit einmalig sind. Ein Videofilm ergänzt die Ausstellung. Darüber hinaus können die Übertagebauwerke des Kaiser-Wilhelm-Schachts besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Ebenfalls bis 31. Oktober startet jeden Samstag um 14 Uhr eine geführte Wanderung zur eindrucksvollen Pfauenteich-Kaskade. Vom Fachmann erläutert, erschließen sich die Teiche und Gräben, die vor allem der Kraftwasserversorgung der Gruben Caroline und Dorothea dienten, in ihrer Funktion und eigentlichen Bedeutung.
Der Fußmarsch ist dabei etwa fünf Kilometer lang, die Führung (Kostenbeitrag 3 Euro) auf eine Dauer von rund zwei Stunden ausgelegt. „Auf Wunsch sind Abkürzungen verhandelbar“, so Justus Teicke, Leiter des Betriebshofes der Harzwasserwerke in Clausthal. Dieser ist Ausgangs- und Zielpunkt der Führung. Robuste Kleidung und festes Schuhwerk werden für die Tour durchs Gelände empfohlen.red/bf
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