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Oberharz
Hannover segnet Modernisierungskonzept für Clausthaler Zentrum ab
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Frohe Kunde aus Hannover erreichte jetzt das Rathaus: Das Sozialministerium hat die von der Stadt nachgereichte Änderung des Modernisierungskonzeptes für das Zentrum von Clausthal bewilligt. Damit kann die Stadt auf 1,6 Mio. Euro EU-Fördermittel zugreifen, um 3,2 Mio. Euro zu investieren.
Die Planungen vor allem für den Stadtplatz an der Marktkirche, den Kronenplatz und den zweigeteilten Straßenzug „Zellbach“ waren zuletzt so vielen Änderungen, Ergänzungen und Verschiebungen unterworfen, dass das Ministerium Zweifel an der Einhaltung der Förderrichtlinien bekam. Es forderte eine Nachbesserung und Bestätigungen vonseiten der Kommunalaufsicht und der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, dass die Co-Finanzierung gesichert sei.
Wochen der Unsicherheit sind vorbei
Nachdem die Bergstadt mit dem hierfür zuständigen Fachdienst Straßen und Verkehr ihre Hausaufgaben gemacht hat, liegt nun nach Wochen des Bangens der Bescheid aus Hannover vor. „Das ist die notwendige Grundlage für Anträge an die N-Bank, die wir für jedes Teilprojekt einzeln stellen müssen“, freut sich Helmut Martin, stellvertretender Verwaltungschef der Samtgemeinde Oberharz. „Es war nicht ganz einfach“, räumt er ein. „Nun aber haben wir ein in sich stimmiges und die Stadt voranbringendes Maßnahmenpaket, so wie vom Rat beschlossen.“
Gedruckte GZ: Wie das Rathaus auf CDU-Kritik am Konzept reagiert, lesen Sie in der Samstag-Ausgabe
Kommentare
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Vom Rat beschlossen wurde eine umfassende aktive Bürgerbeteiligung, und die findet nicht statt. Die Behauptung, die Bürgerbeteiligung sei aus Gründen des Zeitdrucks nicht möglich, entpuppt sich als Unwahrheit. Ein Stadtentwicklungskonzept, dass über die Kopfe der Bürger hinweg durchgepeitscht wird, kann als Erfolg nur die Abstrafung der herschenden Politik nach sich ziehen. Das Modernste an dieser Planung ist die gezielte Umgehung der Bürgermeinung. Wovor hat man derartig große Angst, dass es nötig ist, dem Bürger einen Maulkorb zu verpassen? Ich sehe einen kahlen steinernen Platz an der Marktkirche, ein monströses Unihauptgebäude, dass die restliche Altbebauung der historischen Stadt nach dem bald erfolgten Kahlschlag erdrückt. Warum müssen die über viele Jahre und Gerationen hinweg mühsam geplegten Linden , Ahorn und andere Bäume einer steinernen Wüste weichen, wer soll sich da wohl fühlen? Glück Auf, Wolfgang Künstel
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