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Oberharz
Marktkirchenplatz: CDU kritisiert Umfang des Umbaukonzepts
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Zu einem Spagat in der Öffentlichkeitsarbeit sieht sich die Clausthaler-Zellerfelder CDU-Ratsfraktion genötigt. In einer Presseerklärung distanziert sie sich vom Umbau-Beschluss für den Marktkirchenplatz, wehrt sich aber zugleich gegen Vorwürfe, gegen eine Modernisierung zu sein. „Wir haben uns nur gegen die Kostenexplosion gestemmt“, sagte Fraktionsvorsitzende Barbara Diederich.
Zu der öffentlichen Erklärung veranlasst sieht sich die christdemokratische Ratsfraktion nach Angaben ihrer Vorsitzenden, nachdem bekannt geworden ist, dass die Zeitpläne für alle Clausthaler Modernisierungsvorhaben im Rahmen des „Integrierten Entwicklungs- und Wachstumskonzeptes“ aus den Fugen geraten sind und dieses Jahr so gut wie nichts mehr in dieser Richtung passieren wird. Weder dafür noch für umstrittene Details und den Umfang des im Juni von der Ratsmehrheit von SPD und FDP durchgesetzten Kirchplatz-Projekts lasse sich die CDU mit verantwortlich machen.
Kommentare
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Herr Mönkemeyer, Ratsherr der CDU-Gruppe, hat in diversen Rats-und Bauausschusssitzungen darauf hingewiesen, dass ein völliger Kahlschlag des Platzes zwischen Uni-Hauptgebäude und Marktkirche von der CDU nicht gewollt ist. Insbesondere einem Erhalt der Linden stehe nichts im Wege, da auch Herr Prof. Hanschke als Chef der Universität keine Notwendigkeit sieht, den Baumbestand zu vernichten. Es scheint, als sei die Mehrheit im Rat von der Betonpiste nicht auf einen anderen Kurs zu bringen. Wer sich von der steinernen Mehrheit seine Meinung und freien Willen nicht nehmen lassen will, wählt den Weg des Totalverweigerers, den Ausstieg aus der politischen Oberklasse. Noch wäre Zeit genug, ein Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen, da die Verwaltung uns Bürgern aufgrund Ihrer chaotischen Vorgehensweise einen wunderbaren Zeitraum geschenkt hat, um Protestaktionen gegen die Abholzmentalität der derzeitigen Politik zu organisieren. Fantasie und Kreativität sind gefragt.
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Es gab wohl vor langer, langer Zeit Bürger im Rat dieser Stadt, die gemeinsam mit der damaligern Leitung der Universität Anfang des 20.ten Jahrhunderts für eine Begrüng vor dem damals neu gebauten Uni-Hauptgebäude gesorgt haben, somit ist städteplanerisch die Begrünung durch Bäume (die schmucke Lindenalle) ein historisch gewolltes Stadtgestaltungsmittel. Wo bleibt denn hier der Denkmalschutz? Wenn man also den Platz steinern gestalten will, sollte man sich an den Gedanken gewöhnen, die Höhe des Unigebäudes auf das hirtorische Maß von zwei Etagen rückzubauen, mit fröhlichen Glück Auf und einem spöttischen Augentwinkern, Wolfgang Künstel
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