Oberharz

Rat fasst Kronenplatz-Beschlüsse

12.03.2010
Von Bettina Ebeling

Rat fasst Kronenplatz-Beschlüsse

Schmitz-Entwurf des Drahtseildenkmals, wie vom Arbeitskreis Kronenplatz vorgeschlagen. Die Kosten dafür sollen aus Sponsorengeldern aufgebracht werden. Montage: Schmitz

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Mehrheitlich ist der Rat der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld den Empfehlungen des „Arbeitskreises Kronenplatz“ zur Auswahl eines Drahtseildenkmals und zur Platzgestaltung gefolgt.

Der Arbeitskreis hatte angesichts der anhaltenden Denkmal-Diskussion in dem Entwurf des Hildesheimer Designers Peter Schmitz ein „Potenzial“ gesehen, das „den örtlichen Anforderungen am meisten gerecht wird“, und eine Standort-Empfehlung abgegeben.

Zu weiteren gestalterischen Kernfragen gehen die Meinungen noch auseinander. Dass völlig intaktes Pflaster komplett durch neues ersetzt werden solle, ist einer der Kritikpunkte, zu denen es noch Diskussionsbedarf gibt.

Die Realisierung des Denkmals hängt davon ab, dass es dem Bürgermeister der Bergstadt gelingt, Sponsorengelder dafür einzuwerben. Die Ausführungsplanung für den Platz soll weitere Fragen unter anderem hinsichtlich der Bäume sowie der Gestaltung des Kreuzungsbereichs und der Einmündung zur Adolph-Roemer-Straße beantworten. Damit werden, wie Bürgermeister Prof. Peter Dietz versicherte, weitere Bürgerbeteiligungsrunden verbunden.

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Kommentare

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Wolfgang Künstel schrieb am 13.03.2010 15:57

In der letzten Ratssitzung betonte Volher Taube als Fraktionsvorsitzender der SPD/FDP die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung für das Drahtseilgenkmal, aber den Mut, die anwesenden Mitbürger zu fragen, hatte man dann doch nicht. Für den Versuch, ein wenig mehr Bürgernähe per Abstimmung nach §43a der Niedersächsischen Gemeindeordnung, (Einbeziehung der Bürger in die Erörterung) mit Beschluss von 3/4 Mehrheit des Rates schlitterte ich knapp an einem Rauswurf vorbei. Ich hatte in der Ratssitzung im Februar eine Beschwerde über die fehlende Bürgerbeteiligung eingebracht. Der Rat aht nun beschlossen, dass diese Bürgerbeteiligung stattgefunden hat, wer anderes denkt, irrt. Aus blau wird nicht rot, und und aus gelb nicht grün und der Winter findet trotzdem statt, auch wenn der Rat die Abschaffung beschließen würde. Die Geschichte erinnert an das Märchen von "des Kaisers neue Kleider" . Meine Beschwerde ist damit nicht bearbeitet und ich warte auf eine Antwort des Rates.

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Wolfgang Künstel schrieb am 13.03.2010 16:54

Unter www.clausthal-zellerfeld-bürger.info habe ich einiges an gesammelten Informationen veröffentlicht. mit einem frohen Glück auf und dass der Frühling bald kommt, und das wünscht sich der Rat unserer Stadt auch, Wolfgang Künstel

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Supersusi schrieb am 14.03.2010 15:38

Warum gelingt es nicht dem Kronenplatz den Charme eines Platzes zu geben, den er eigentlich schon einmal hatte? Nämlich als noch Bäume da standen und ein Pavillion. Ich frage mich welcher Clausthal-Zellerfelder Spaß daran hat sich auf einen Platz zu setzen der einfach nur "tot" aussieht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Mehrheit der Bürger für diese Gestaltung entschieden hätte. Es passt einfach nicht zu Clausthal-Zellerfeld! Genauso wenig wie der Neuentwurf für den Marktkirchenplatz. Manchmal können Neugestaltungen auch einfach nur die Ursprünglichkeit eines Ortes kaputtmachen und der Kronenplatz und der Marktkirchenplatz sind das Beste Beispiel dafür.

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Wolfgang Künstel schrieb am 16.03.2010 14:35

Es scheint verlässlich, dass es einen Termin für Arbeitsgruppen aus allen Teilen der Bevölkerung geben soll, in denen Änderungs und Gestaltungswünsche erarbeitet werden können. Jeder kann teilnehmen. Zumindest sollte man mal hingehen, bevor man hinterher schimpft, dass man nicht beteiligt wurde. Es ist zwar schon eigentlich zu spät, da der Entwurf des Denkmals schon entschieden wurde. Aber Protest macht nur Sinn , wenn er öffentlich ist. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Unter www.clausthal-zellerfeld-bürger.info auf der Seite Forum gibt es schon einen bemerkenswerten Beitrag einer jungen Clausthalerin von der Burgstätterstraße. Rege Teilnahme ist eine Möglichkeit, Öffentlichkeit zu schaffen. Der Rat hat beschlossen, dass es Frühling wird, vielleicht halten sich die Blumen und Vögel daran. Glück auf, Wolfgang Künstel

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