Oberharz

Burgstätter Straße: Bürgerinitiative fordert Änderung der Ausbaupläne

08.03.2010
Von Bettina Ebeling

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Am Donnerstag bekommt der Rat der Bergstadt die Vorlage über den Ausbau der Burgstätter Straße zum Beschluss auf den Tisch. Die dann beitragspflichtig werdenden Anlieger wehren sich gegen die geplante Ausbauvariante. Unter anderem wollen sie die Fahrbahnbreite von 7,50 Metern beibehalten.

Denn die Planung einer nur noch 5,50 Meter breiten Asphaltstraße mit gepflasterten Parkbuchten, Grünstreifen und Bordsteinkanten möge fürs Flachland gut sein, für Oberharzer Winterbedingungen jedoch nicht tauglich, sagt Wilfried Haeseler, Sprecher der Bürgerinitiative Burgstätter Straße.

Diese hatte sich Anfang Februar aus rund 40 Anliegern formiert, als die Samtgemeinde die Einladungsschreiben zur Bürgerbeteiligung verschickt hatte. „Es geht uns nicht nur um das Geld, sondern um eine brauchbare Sanierung“, betont Haeseler in einem „offenen Brief“, den er am Wochenende an die Verwaltung und an alle Ratsmitglieder verteilte.

Darin erläutert die Initiative ihre Vorstellungen. Dazu gehören unter anderem eine durchgehende Standspur statt schwer zu reinigender Parkbuchten, die Erhaltung der alten Laubbäume und eine Abschirmung des Starkstromkabels, das unter der Straße verläuft. Zudem halten die Anlieger es für sinnvoller, den (für diesen Sommer geplanten) Baubeginn ins Frühjahr 2011 zu verlegen, um eine teure Winterbaustelle zu vermeiden.

Der Umwelt- und Bauausschuss der Bergstadt hatte die Vorlage in der vergangenen Woche ohne Beschlussempfehlung an den Verwaltungsausschuss weitergegeben, der am Dienstagabend nichtöffentlich tagt.

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