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Oberharz
Robert-Koch-Krankenhaus bekommt zentrale Rolle in der Geriatrie
Der neue Chefarzt am Robert-Koch- Krankenhaus, der Internist und Geriater Dr. Peter Albrecht, an der Seite von Dr. Robert Riefenstahl (l.), Geschäftsführer der Asklepios- Harzkliniken. Foto: Böhl
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Neuer Schwerpunkt, neue Aufgaben, neue Fachkräfte: Das Robert-Koch-Krankenhaus in Clausthal-Zellerfeld soll eine zentrale Rolle in der geriatrischen Medizin übernehmen und damit eine Versorgungslücke zwischen Braunschweig und Göttingen schließen.
Für das kleinste ihrer drei Häuser mit derzeit 42 Planbetten und knapp über 100 Beschäftigten haben die Asklepios-Harzkliniken als erstes einen neuen Chefarzt engagiert. Dabei handelt es sich um den Internisten und Geriater Dr. med. Peter Albrecht (55), der viele Jahre als Chefarzt der Geriatrischen Klinik in Mettingen/Westfalen gearbeitet hatte.
„Ich bin hier angetreten, um die internistische Versorgung zusammen mit Dr. Fred Geisler und den Assistenzärzten weiterzuführen“, sagte er nach einer Personalversammlung im Gespräch mit der GZ. „Gleichzeitig wollen wir eine akut-geriatrische und frührehabilitierende Behandlung etablieren.“
Das bedeute zusätzliche Fachkräfte, ergänzte Dr. Robert Riefenstahl, Geschäftsführer der Harzkliniken. „So haben wir schon eine Logopädin im Haus, die sich gerade in der Versammlung vorgestellt hat.“ Und, so betont er mit Blick auf die Sorgen der Oberharzer um „ihr“ Krankenhaus: „Die geäußerte Befürchtung, dass hier nur ein ärztlich begleitetes Pflegeheim entsteht, bewahrheitet sich nicht. Vielmehr haben wir es hier mit einem medizinisch anspruchsvollen Haus zu tun.“
Dazu gehören im Übrigen chirurgische Leistungen, ohne die auch die Geriatrie nicht auskommt. „Wir werden schließlich auch frisch operierte Patienten aufnehmen“, erläutert Dr. Peter Albrecht, „etwa nach Stürzen“. Und dabei werde immer mal wieder der Chirurg gefragt sein.
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