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Lutter
Abgase verpesten Einsatzkleidung der Feuerwehrleute
LUTTER. Nur einmal jährlich tagt der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Lutter – dann aber richtig. In einer dreistündigen Tour nahmen die Mitglieder alle sieben Gerätehäuser in Augenschein. Fazit: Der Zustand der Gerätehäuser ist gut. Hier und dort sind Kleinigkeiten zu reparieren.
Sorgen plagen vor allem die Hahausener Wehr. Der Grund ist die Enge ihres zweiten Stellplatzes. Nur wenige Zentimeter Platz bleiben vorn und hinten übrig, wenn das Unimog-Tanklöschfahrzeug in der Garage steht. Die Brandschützer hätten deshalb gern einen Anbau, so dass der jetzt für das Fahrzeug bestimmte Raum für andere Zwecke genutzt werden könnte.
Kernproblem ist, dass der zurzeit genutzte Unimog mehr als drei Jahrzehnte alt ist. Ein Ersatzfahrzeug in vergleichbarer Länge gebe es jedoch nicht. Alles, was jetzt auf dem Markt sei, wäre länger und würde keinesfalls in den begrenzten Garagenplatz passen.
Weil das Bauvorhaben aber zwangsläufig zur Folge hätte, Platz beim benachbarten Spielplatz „abzuknapsen“, und zudem eine ganze Stange Geld kosten dürfte (konkrete Zahlen liegen noch nicht vor), diskutierten die Ausschussmitglieder auch über denkbare Alternativen.
Eine Lösung, die weder allzu viel Geld verschlänge noch einen Anbau erforderlich mache, sei die Reparatur des „Veteranen“. Doch soll man noch viel Geld in ein Auto stecken, von dem keiner weiß, wie lange es seinen Dienst tatsächlich noch verrichten kann?
Grundsätzlich, so signalisierten die Ausschussmitglieder, sei der Erweiterungsbau wohl die beste Lösung. Voraussetzung dafür sei jedoch eine hohe Eigenleistung der Hahausener Feuerwehrleute und die Einhaltung eines Kostenrahmens, der ein Budget von etwa 20.000 Euro nicht überschreiten sollte.
Überall in der Samtgemeinde ein bekanntes Problem sind fehlende Absauganlagen für die giftigen Auspuffgase. Weil die Einsatzkleidung der Brandschützer üblicherweise in den Garagen aufbewahrt wird, ist diese ständig den Abgasen ausgesetzt. Besonders schlimm ist es in Nauen.
Weil das dort stationierte Einsatzfahrzeug erst eine ganze Weile im Leerlauf vor sich hin tuckern muss, bis die hydraulische Bremse den Druckausgleich geschafft hat, stinkt es in der Fahrzeughalle geradezu bestialisch nach verbranntem Kraftstoff. Aus diesem Grund soll in Nauen die erste Absauganlage installiert werden.
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