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Lutter
Polnischer Sattelzug verunglückt in B82-Auffahrt
LUTTER. Zu viel Tempo war nach Ansicht der Polizei der Grund für einen Unfall am Mittwochmorgen am Schnittpunkt der beiden Bundesstraßen 248 und 82. Aus dem Tank eines polnischen Lkw auslaufender Diesel verunreinigte die gesamte Auffahrt.
Der aus Richtung Neuekrug kommende Fahrer sei wohl zu schnell in die Kurve gegangen, erklärte die Polizei, nachdem sie mit Augenzeugen gesprochen hatte. Die Zugmaschine rutschte aufgrund der hohen Geschwindigkeit gegen die Verkehrsinsel in der Mitte der Straße.
Durch den Aufprall wurde die Zugmaschine gegen den Auflieger geschleudert, dessen Stütze ein Loch in den rechten Tank bohrte. Auch die ABS-Leitung riss dabei auf. Das Fahrzeug kam schließlich auf dem Seitenstreifen an einem Fels zum Stehen.
Wie die Polizei weiter berichtete, gaben die Zeugen an, dass der Fahrer nach dem Unfall ausgestiegen war und sich den Schaden an seinem Lkw angesehen hatte. Da er versucht habe, weiterzufahren, sei er von den Umstehenden aufgefordert worden, auf die bereits alarmierte Polizei zu warten.
Die aus Elektroteilen bestehende Ladung des Lkw war gut gesichert und bei dem Unfall nicht beschädigt worden. Dafür ergab die nähere Untersuchung der Polizei, dass der Sattelzug selbst in einem desolaten Zustand und auf abgefahrenen Reifen unterwegs war. Das Fahrzeug wurde daraufhin von einer Spezialfirma nach Seesen abgeschleppt. Eine Untersuchung dort ergab nach Firmenangaben, dass der Sattelzug als nicht mehr fahrtüchtig einzustufen sei.
Der Fahrer dagegen hatte der Polizei gegenüber anfangs erklärt, er wolle den Tank an der Unfallstelle provisorisch abdichten lassen und dann seine Fahrt fortsetzen. Sein Ziel war die A 2, auf der er bis Magdeburg fahren wollte. Erst dort sollten weitere Reparaturen erfolgen, meinte er.
Bis 13 Uhr kam es rund um die Unfallstelle zu Verkehrsbehinderungen. Während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die Fahrbahn zeitweise voll gesperrt.
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