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Lutter
380-kV-Trasse: Räte der Samtgemeinde gegen „Monstermasten“
Kunstvolle Mahnmale gegen die Überlandtrasse finden sich in der Gegend um Lutter überall. Foto: Gereke
LUTTER. Die vierte Sitzung binnen vier Tagen – zum vierten Mal Einstimmigkeit: Einmütig verabschiedeten die Räte in der Samtgemeinde eine gemeinsame Stellungnahme zur geplanten 380-kV-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar im Rahmen des Raumordnungsverfahrens und fordern eine Erdverkabelung.
Von den insgesamt fünf Trassenvarianten auf niedersächsischem Gebiet, die der Vorhabenträger, die Transpower Stromübertragungs GmbH, untersucht hat, würde die Variante 5 die Samtgemeinde durchschneiden. Diese Variante lehnen die Räte aufgrund des erheblichen Raumwiderstands ab, denn sie würde in den Orten der Gemeinden zu massiven Beeinträchtigungen von Siedlungsbereichen und der dort wohnenden Menschen sowie von Natur und Landschaft führen. Die Variante 5 sei daher ungeeignet und im weiteren Raumordnungsverfahren nicht weiter zu verfolgen. Samtgemeindebürgermeister Peter Kühlewindt verwies dabei auf das Urteil von Transpower in den Planungsunterlagen, das die Variante 5 ebenfalls als ungeeignet bezeichnet.
Die Stellungnahme der Kommune erfolgt beim Raumordnungsverfahren im Rahmen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Auch Privatpersonen können in dem Raumordnungsverfahren ihre Bedenken äußern. „Rund 150 Bürger gaben bei der Samtgemeinde eine Stellungsnahme ab“, erklärte der Verwaltungschef. Die Frist, um sie im Rathaus Lutter einzureichen, ist inzwischen verstrichen. Möglich sei aber noch bis zum 27. August die Beteiligung im Online-Verfahren unter www.rov-wahle-mecklar-online.de, betonte Kühlewindt.
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