
Nachrichten aus dem Harz
Goslarsche Zeitung | Harzburger Zeitung | Harzer Tageblatt
Öffentliche Anzeigen für den Harz



- Über uns |
- Kontakt |
- Mediadaten |
- Sitemap |
- Login |
- Newsletter
Lutter
Hahäuser Feuerwehr wünscht sich zeitgemäßes Gerätehaus
Der stellvertretende Ortsbrandmeister Joachim Illers demonstriert, dass die Mitglieder der Feuerwehr nur vernünftig am Unimog vorbeigehen können, wenn das Rolltor geöffnet ist. Foto: Gereke
HAHAUSEN. Seine Zukunft hat das rund 40 Jahre alte Hahäuser Gerätehaus im derzeitigen Zustand irgendwie schon hinter sich. Das Problem lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Es fehlt an Platz. Aus diesem Grund wünschen sich die Brandbekämpfer einen Anbau, der als neue Garage dienen soll.
Die Garagen sind beengt. Außerdem gibt es für die Einsatzbekleidung keinen separaten Raum – sie hängt direkt neben den Fahrzeugen, eine Abgasabsauganlage gibt es nicht.
Das Unimog-Tanklöschfahrzeug ist bereits 31 Jahre alt – und sein Dienstzeitende in Sicht. „Es gibt auf dem Markt kein vergleichbares Fahrzeug, das kürzer ist“, sagt Gemeindebrandmeister Hans-Hermann Beltau. Ergo: Käme die Zeit für ein neues Fahrzeug, es würde nicht mehr in die Garage passen. Und so entstand der Gedanke, bereits jetzt das alte Haus sinnvoll zu vergrößern, um „ein zeitgemäßes Gerätehaus zu schaffen“, wie es der Gemeindebrandmeister umschreibt.
„Wir haben ein relativ günstiges Konzept dafür“, meint der stellvertretende Ortsbrandmeister Joachim Illers. Neben dem Gerätehaus befindet sich ein Spielplatz. Auf einen Teil dieses Geländes könnte der Garagenanbau entstehen – groß genug für den Unimog oder seinen Nachfolger. In der frei werdenden Garage wäre Platz, um einen Raum für die ordnungsgemäße Aufbewahrung der Kleidung der Feuerwehrkameraden und eine kleine Werkstatt zu haben. Das Geld für eine Abgasabsauganlage könnte gespart werden.
Illers schätzt, dass bei Vergabe der Arbeiten solche Anbauarbeiten bis zu 60.000 Euro kosten würden. „Wir bieten an, alles, was in unseren Kräften liegt, in Eigenleistung zu erbringen“, sagt Illers. So kämen auf die Kommune vor allem nur Ausgaben für Baumaterial zu, das würde die Kosten auf etwa ein Drittel senken, schätzt Illers.
Kommentare
Die Kommentare geben nicht die Meinung der Zeitung wieder. Sie sind Einzelmeinungen der Leser, keine repräsentative Auswahl.
... und schon wieder eine Feuerwehr die Platzprobleme hat und um ihr Material kämpfen muss.... Mir fehlen die Worte....
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Weitere Artikel aus dieser Rubrik
- Frost macht Landwirten zu schaffen
- Ex-Kassenwart zahlt Teil des veruntreuten Vereinsvermögens zurück
- Viel Wirbel um Aufwandsentschädigung
- 21-Jähriger bei Unfall auf B82 schwer verletzt
- Samtgemeinderat lehnt B 82-Ausbaupläne ab
- A7 erneut für eine Nacht voll gesperrt
- Millionenprojekt B-82-Ausbau: Pläne liegen wieder aus
- Unbekannte sprengen Briefkasten
- Bodensteins Pastorenehepaar geht: Nachfolge noch nicht geregelt
- Mit 100 Jahren nach New York – Ruth Schubert ist zurück in Lutter
Nachrichten aus der Region
Meist gelesen











