Lutter

Hahäuser Feuerwehr wünscht sich zeitgemäßes Gerätehaus

05.08.2010
Von Andreas Gereke

Hahäuser Feuerwehr wünscht sich zeitgemäßes Gerätehaus

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Joachim Illers demonstriert, dass die Mitglieder der Feuerwehr nur vernünftig am Unimog vorbeigehen können, wenn das Rolltor geöffnet ist. Foto: Gereke

HAHAUSEN. Seine Zukunft hat das rund 40 Jahre alte Hahäuser Gerätehaus im derzeitigen Zustand irgendwie schon hinter sich. Das Problem lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Es fehlt an Platz. Aus diesem Grund wünschen sich die Brandbekämpfer einen Anbau, der als neue Garage dienen soll.

Die Garagen sind beengt. Außerdem gibt es für die Einsatzbekleidung keinen separaten Raum – sie hängt direkt neben den Fahrzeugen, eine Abgasabsauganlage gibt es nicht.

Das Unimog-Tanklöschfahrzeug ist bereits 31 Jahre alt – und sein Dienstzeitende in Sicht. „Es gibt auf dem Markt kein vergleichbares Fahrzeug, das kürzer ist“, sagt Gemeindebrandmeister Hans-Hermann Beltau. Ergo: Käme die Zeit für ein neues Fahrzeug, es würde nicht mehr in die Garage passen. Und so entstand der Gedanke, bereits jetzt das alte Haus sinnvoll zu vergrößern, um „ein zeitgemäßes Gerätehaus zu schaffen“, wie es der Gemeindebrandmeister umschreibt.

„Wir haben ein relativ günstiges Konzept dafür“, meint der stellvertretende Ortsbrandmeister Joachim Illers. Neben dem Gerätehaus befindet sich ein Spielplatz. Auf einen Teil dieses Geländes könnte der Garagenanbau entstehen – groß genug für den Unimog oder seinen Nachfolger. In der frei werdenden Garage wäre Platz, um einen Raum für die ordnungsgemäße Aufbewahrung der Kleidung der Feuerwehrkameraden und eine kleine Werkstatt zu haben. Das Geld für eine Abgasabsauganlage könnte gespart werden.

Illers schätzt, dass bei Vergabe der Arbeiten solche Anbauarbeiten bis zu 60.000 Euro kosten würden. „Wir bieten an, alles, was in unseren Kräften liegt, in Eigenleistung zu erbringen“, sagt Illers. So kämen auf die Kommune vor allem nur Ausgaben für Baumaterial zu, das würde die Kosten auf etwa ein Drittel senken, schätzt Illers.

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Kommentare

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Stefan7e schrieb am 06.08.2010 13:47

... und schon wieder eine Feuerwehr die Platzprobleme hat und um ihr Material kämpfen muss.... Mir fehlen die Worte....

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