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Lutter
Nauener Bahnübergänge erhalten automatische Schrankenanlage
Arbeiter einer Gleistechnikfirma rüsten den Bahnübergang in der Straße Im Dorfe mit einer automatischen Schrankenanlage aus. Foto: Gereke
NAUEN. Langsamer Abschied von der Kurbel: Für rund eine Million Euro erneuert die Deutsche Bahn derzeit beide Bahnübergänge in Nauen. Sie werden künftig elektronisch gesteuert, die Schranken werden dann nicht mehr so wie derzeit noch per Kurbel betätigt. Das Bahnwärterhäuschen des „Postens 49“ wird Geschichte.
Posten 49 – das ist die Bezeichnung im Bahnerdeutsch. Derzeit ist eine Gleistechnikfirma damit beschäftigt, die beiden Nauener Bahnübergänge auf der Eisenbahnverbindung von Seesen nach Salzgitter-Ringelheim im Verlauf der Rosenstraße und der Straße Im Dorfe so umzubauen, dass dort künftig eine automatische Schrankenanlage ihren Dienst versehen kann. „Die Umstellung ist für den 4. September vorgesehen“, berichtet Sabine Brunkhorst, Pressesprecherin der Deutschen Bahn.
Die Diensthabenden an der Kurbel im Posten 49 werden aber schon vorher im August ihre Arbeit einstellen. „In der Übergangszeit, bis der Bahnübergang automatisch gesteuert wird, werden dann Bahnübergangsposten im Einsatz sein“, erklärt Brunkhorst. Das sind die Männer, die mit einem rot-weißen Flatterband den Bahnübergang absperren, wenn sich ein Zug nähert.
Die Aufgabe des Bahnwärters, der bislang die Bahnübergänge überwachte, übernimmt künftig ein so genannter Radarscanner. Gesteuert werden die Nauener Bahnübergänge von einem DB-Bürogebäude am Göttinger Hauptbahnhof. Auch nach dem Umbau werden die Bahnübergänge durch Vollschranken gesichert werden. Abgerissen wird dagegen das bisherige Häuschen am Bahnübergang Im Dorfe.
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