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Lutter
380-kV-Leitung: Trasse durch die Samtgemeinde scheint vom Tisch
Der Protest in der Nähe von Lutter gegen die geplante 380-kV-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar ist weiterhin allgegenwärtig. Foto: Gereke
LUTTER. Ist die Samtgemeinde in Sachen 380-kV-Höchstspannungsleitung aus dem Schneider? „Für uns ist die Lage jetzt eigentlich entspannt“, sagt Lutters Samtgemeindebürgermeister Peter Kühlewindt. Grund: Der Vorhabenträger bewertet die Trasse, die den Landkreis Goslar berühren würde, selbst als „ungünstig“.
Die Transpower Stromübertragungs GmbH mit Sitz in Bayreuth – einstige Tochter des Energieriesen Eon – plant die Errichtung einer 380 kV-Höchstspannungsverbindung zwischen dem Umspannwerk Wahle (Gemeinde Vechelde, Landkreis Peine) in Niedersachsen und dem Umspannwerk Mecklar (Gemeinde Ludwigsau, Landkreis Hersfeld-Rotenburg) in Hessen. Das Raumordnungsverfahren dazu läuft.
Verschiedene Trassenvarianten untersuchte Transpower – fünf davon für das niedersächsische Gebiet. Die fünfte Variante ist es auch, die den Landkreis Goslar berührt. „Transpower hält sie selbst für ungeeignet“, sagt Kühlewindt. In den Unterlagen der Transpower zum Raumordnungsverfahren heißt es dazu, dass die Variante für die Schutzgüter Tiere und Pflanzen mit „erheblichen Konflikten“ verbunden ist, insbesondere durch die Querung von Natura-2000-Gebieten.
Fazit: Zwar sei die Variante 5 die zweitkürzeste aller betrachteten Varianten. Aber: „Aus Umweltsicht ist zu empfehlen, die Variante 5 nicht weiter zu verfolgen.“ Der Samtgemeindebürgermeister spricht von einer positiven Entwicklung. Die Argumente und Stellungnahmen, die aus der Samtgemeinde kamen, konnten auch andernorts so nachvollzogen werden.
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