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Lutter
Millionenprojekt Wassertrasse: Harter Winter verzögert Weiterbau
Bei Neuwallmoden warten Rohre darauf, beim Weiterbau der Trasse verlegt zu werden. Die neuralgischen Punkte wie die Neile-Kreuzung sind fertig, es folgen Steckenabschnitte mit geringerem Schwierigkeitsgrad. Foto: Gereke
LUTTER. Wochenlange Minusgrade fordern Tribut: Der strenge Winter führt zu Verzug bei den Arbeiten an der Wassertrasse des Wasserverbands Peine durch die Samtgemeinde. „Wir hatten den Winter mit zwei bis drei Wochen einkalkuliert. Jetzt sind wir mehr als einem Monat in Verzug“, sagt Bauleiter Ekkehard Emersleben.
Die Bauarbeiten für die Trasse, die das Netz des Wasserverbands an die Leitung der Harzwasserwerke bei Nauen anschließen soll – sie liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis. „Aber wir wollen nicht eher anfangen, ehe der Schnee komplett weggetaut ist“, erläutert der für das Harzwasserprojekt Verantwortliche des Versorgers. Sollte jetzt durchgehend Tauwetter herrschen, dann meint Emersleben, dass Anfang März mit dem Verlegen der Rohre fortgefahren werden kann.
Insgesamt 5,6 Kilometer des neuen Leitungsnetzes, um den Wasserverband mit Harzwasser versorgen zu können, verlaufen durch die Samtgemeinde – die Kosten für diesen Bauabschnitt betragen knapp drei Millionen Euro. Auch der wichtigste Punkt für die neue Harzwasser-Versorgung liegt in der Kommune: die Übergabestation bei Nauen, wo das Wasser von der Leitung der Harzwasserwerke zum Granestausee abgezweigt wird.
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