Liebenburg

Schulleiterin stellt Konzept zur Ganztagsschule Othfresen vor

04.12.2009
Von Andrea Leifeld

OTHFRESEN. Es geht voran. Mit der Vorstellung eines pädagogischen und baulichen Konzeptes zur Errichtung einer Ganztagsschule durch Schulleiterin Gotelint Conrad ist der nächste Schritt in Richtung der gewünschten Schulform getan.

Das pädagogische Konzept für die Vorgaben zur Errichtung einer Ganztagsschule stützt sich auf drei Säulen: 1. Lernen, Fördern, Hausaufgaben, 2. Mittagessen in angemessenen Räumen und 3. Freizeitangebote (Kurse) in separaten Räumen.

Konzept für 60 Kinder

In der Mittagsbetreuung sind die 1. und 2. Klassen, sowie die Jahrgangsstufen drei und vier aus organisatorischen Gründen zusammengefasst. Das Konzept sei auf 60 „Ganztagskinder“ ausgerichtet, informierte Conrad.

Neben einigen kleineren Veränderungen soll der PC-Raum und ein angrenzendes Klassenzimmer zum Herzen der Ganztagsschule umgewandelt werden. Dort soll eine 54 Quadratmeter große Mensa samt 26 Quadratmeter großer Küche entstehen. Der Computerraum wird in die ehemalige Küche „umziehen“. Ferner sieht das Raumkonzept einen neuen Förderraum im Erdgeschoss sowie die Nutzung der Bücherei, Aula und eines zusätzlichen Raumes im Obergeschoss vor.

Wünschenswert aus Sicht der Schule wäre – nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen – die Schließung des Arkadenganges mit einer transparenten Konstruktion, um die bislang frei über den Pausenhof zugänglichen Toiletten ins Gebäudeinnere zu verlegen und zusätzlich einen abgeschlossenen Spielbereich zu bekommen.

Kosten kalkulieren

Die Gesamtsumme der Umbaumaßnahmen bezifferte Meyer auf rund 130.000 Euro. Ein finanzieller Brocken, mit dem sich die Fachausschussmitglieder zunächst doch schwertaten. Bau-Ausschussvorsitzender Dirk Grätz wünschte, eine genaue Kostenkalkulation noch vor Baubeginn zu erhalten. Das Anliegen scheiterte an dem kurzfristigen Baubeginn in den Osterferien 2010. Ratsherr Erhard Gernert regte an, die möglichen Eigenleistungen von Eltern und Schulverein festzustellen und auch einfließen zu lassen.

In der Beschlussempfehlung siegte dann doch die Kostensicherheit: Einstimmig bei einer Enthaltung befürworteten die Ausschussmitglieder sehr wohl die baulichen Maßnahmen, empfahlen aber, die Schließung des Arkadenganges als finanziellen Puffer zu sehen und mit dieser Maßnahme gegebenenfalls erst im Herbst 2010 zu beginnen.

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Kommentare

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Heini schrieb am 08.12.2009 21:57

Es ist zu begrüßen, dass die Ganztagsschule in Othfresen doch in den nächsten Jahren kommen soll. Die Schließung des Arkadenganges halte ich jedoch für einen großen Verlust, falls sich nicht doch eine andere Finazierungsmöglichkeit ergeben sollte. Aber; macht weiter so, ihr seid auf einem guten Weg. Viele Grüße

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