Liebenburg

Hellebach Anwohner fordern verkehrsberuhigende Maßnahmen

13.08.2010
Von Andrea Leifeld

Hellebach Anwohner fordern verkehrsberuhigende Maßnahmen

GROSS DÖHREN. Ein Ortstermin führte Landrat Stephan Manke in den Hellebach, wo Hannelore Brandt ihm eine Petition mit 338 Unterschriften überreichte. Nach dem verhängnisvollen Unfall vor etwa zwei Wochen, bei dem eine 27-Jährige ums Leben gekommen war, fordern die Anwohner die Umsetzung von verkehrsberuhigenden Maßnahmen im Bereich der Ortseinfahrt der Kreisstraße 32.

„Wir weisen die zuständigen Stellen mit aller Dringlichkeit auf die Gefährlichkeit dieses Straßenabschnittes hin“, fasste Brandt den Inhalt ihrer Petition zusammen.

Schon seit Jahren seien die in der „Einflugschneise Hellebach“ gefahrenen Geschwindigkeiten bei den Anwohnern immer wieder ein Thema. „Nun fordern wir Taten“, betonte sie.

Binnen nicht einmal 14 Tagen trug sie die bislang 338 Unterschriften zusammen. Weitere Listen seien derzeit noch im Umlauf. Das Thema Verkehrssicherheit habe auch Bürger aus anderen Kommunen berührt. „Wir haben bei dieser Aktion ganz viel Solidarität erfahren und liefen offene Türen ein. Oft habe ich den Satz gehört: Bei uns im Ort wird auch viel zu schnell gefahren“, berichtete Brandt.

Zumindest für die Anwohner im Hellebach könnte sich diese Situation zeitnah ändern, sagte Landrat Stephan Manke und stellte den aufgebrachten Bürgern eine mobile Blitzanlage in Aussicht. Alsbald werde der Landkreis über eine moderne Messanlage verfügen, die auch im Kurvenbereich verwertbare Ergebnisse liefere. Weiterer Vorteil einer solchen mobilen Messstation sei die schnelle Umsetzbarkeit.

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Kommentare

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2012 schrieb am 14.08.2010 08:53

Hut ab und Gratulation für den schnellen Erfolg in Groß Döhren. Bei unserer Aktion ließ sich damals kein Politiker blicken. Fehlt jetzt nur noch die Umsetzung, wobei mit einer mobilen Blitzeranlage nicht viel erreicht werden wird. Aus eigener Erfahrung mit solchen Aktionen in unserem Ort kann ich nur sagen: - es wurden bisher wenige Kontrollen durchgeführt - die Anlage war weithin sichtbar mitten im Ort - LKW Fahrer warnten sich per Funk etc. Auf Dauer wirksam wäre eine Fahrbahnverengung am Ortseingang! Und nun noch eine letzte Quizfrage. Warum werden/können in manchen Ortseingängen Blitzeraktionen durchgeführt werden und in manchen nicht? - Technik? - wirtschaftliche Bedeutung der Strasse? ....

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KUS schrieb am 15.08.2010 15:24

... und ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse wieder auf dem Tisch. Ob der mobile Blitzer abgebaut oder der festinstallierte ohne Foto passiert wurde: Danach geht es munter weiter. Schön verkehrsberuhigend wirkt der "bump", dt. Plumps oder Rüttelschwelle. Davor gehört ein Schild mit der Zahl dieser Dinger in der Ortslage. Es wirkt. Alternativ könnte ich mir vorstellen, einfach die Schlaglöcher nicht mehr zu stopfen.

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