Liebenburg

Deponie Morgenstern: Manke kündigt Beirat an

11.08.2010
Von Andreas Gereke

Deponie Morgenstern: Manke kündigt Beirat an

Zahlreiche Interessierte verfolgen im Dorfgemeinschaftshaus Othfresen die Sondersitzung des Rates zur Morgenstern-Problematik. Foto: Gereke

LIEBENBURG. Tenor des Abends: Wir warten aufs hydrologische Gutachten, um mit ihm ein langfristiges Überwachungskonzept samt Notfallplan zu entwickeln. So lässt sich die Sondersitzung des Gemeinderats zur Problematik rund um die ehemalige Hausmülldeponie Morgenstern und die Altlast Florentz zusammenfassen.

Zahlreiche Interessierte waren ins Dorfgemeinschaftshaus Othfresen gekommen, um den Ausführungen der Vertreter des Landkreises mit Landrat Stephan Manke an der Spitze und der Kreiswirtschaftsbetriebe zu folgen. Manke nutzte die Gelegenheit, um sich aus der Verteidigungshaltung hinauszubewegen und nun seinerseits die lange geplante Informationsoffensive zu starten.

Um Licht ins Dunkel rund um die in die Schlagzeilen geratene ehemalige Hausmülldeponie Morgenstern zu bringen, kündigte Manke die Gründung einer Projektgruppe an. Sie setzt sich aus Vertretern des Landkreises Goslar und der Kreiswirtschaftsbetriebe zusammen. „Ihre Leitung wird Manfred Niepel übernehmen. Er ist der Fachdienstleiter Umwelt beim Landkreis“, erklärte Manke.

Gleichzeitig werde ein Beirat ins Leben gerufen, der direkt von der Projektgruppe informiert wird. „Auf diese Weise wollen wir Vertrauen gewinnen und die Öffentlichkeit informieren“, sagte er. Ihr Mitwirken im Beirat hätten unter anderem Liebenburgs Bürgermeister Hubert Spaniol, Vienenburgs Bürgermeisterin Astrid Eltner und der Umweltschützer Dr. Friedhart Knolle zugesagt, so Manke. Wer noch in die Institutionen kommt und wie ihre Kooperation aussieht, das werde derzeit noch entschieden.

Thomas Walter, beim Kreis Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt, erklärte unterdessen: „Wir brauchen ein gut funktionierendes Überwachungssystem“ – Grundlage dafür soll besagtes hydrologisches Gutachten bilden, das bereits im Entwurf vorliegt. Manke versicherte: „Die Ergebnisse des Gutachtens werden wir hier im Dorfgemeinschaftshaus Othfresen Ende September präsentieren.“

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Kommentare

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Manfred Mund schrieb am 11.08.2010 22:49

Nur wer in die Tiefe gräbt kommt weiter. Fragen sie doch einfach die noch lebenden Personen.

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