
Nachrichten aus dem Harz
Goslarsche Zeitung | Harzburger Zeitung | Harzer Tageblatt
Öffentliche Anzeigen für den Harz



- Über uns |
- Kontakt |
- Mediadaten |
- Sitemap |
- Login |
- Newsletter
Liebenburg
Nach der Todesfahrt: Groß Döhrener kritisieren Verkehrszustände
Menschen, die der tödliche Unfall betroffen gemacht hat, haben an der Unglücksstelle in Groß Döhren Blumen niedergelegt und Grablichter aufgestellt. Foto: Gereke
GROSS DÖHREN. Nach dem tödlichen Unfall in der Straße Am Hellebach ist seit vergangenem Samstag irgendwie nichts mehr so wie es war. Anwohner beklagen die Verkehrssituation vor Ort, und Verkehrsteilnehmer auf der Durchfahrt stoppen plötzlich ab und fahren nicht mehr so schnell durch die Straße.
„Wir können richtig hören, wie sie bremsen“, berichtet Richard Nowak, der seit fast vier Jahrzehnten Am Hellebach wohnt. Am 24. Juli war es, als der 78-jährige Fahrer mit seinem Auto eine 27-jährige Frau erfasste, die am Heck eines Anhängers stand, und sie tödlich verletzte.
Weiterhin ist ungeklärt, ob überhaupt überhöhte Geschwindigkeit der Grund für die Todesfahrt war, denn der Fahrer schweigt zu dem tödlichen Moment. Aber die Anwohner beklagen rasende Fahrzeuge. „Für uns war es nur eine Frage der Zeit, bis etwas Schlimmeres passiert. Schon in der Vergangenheit kam es durch achtloses Rasen zu Beinaheunfällen“, schrieb Anwohner Martin Küstermann an die GZ. „Teilweise muss man Angst haben, vom Fußweg gerissen zu werden. Außerdem sind wir beleidigenden Handbewegungen und Hupkonzerten ausgesetzt, wenn wir nur kurz anhalten, um das Tor zur Hofeinfahrt zu öffnen“, ergänzt der 39-Jährige, der seit zehn Jahren in der Straße lebt.
„Das ist manchmal wie auf einer Rennbahn“, beschreibt Anwohnerin Renate Nowak. Nachbarin Hannelore Brandt berichtet von einer Unterschriftenaktion, die jetzt die Groß Döhrener starten wollen. Mit ihr wollen sie den Kreis auffordern, etwas gegen die „Rennstrecke“ Am Hellebach, in die die Kreisstraße 32 von der Ohlei mündet, zu tun.
Zum Thema
24.07.2010 Junge Frau bei Verkehrsunfall getötet
26.07.2010 78-Jähriger schweigt zur Todesfahrt
Weitere Artikel aus dieser Rubrik
- Viele hoffen auf eine Rückkehr Sobanias
- Morgensternteich: Gutachten zum unkontrollierten Wasserabfluss liegt vor
- Breitseite gegen Goslarer Globus-Pläne
- Frostige Effekte am Galgenberg
- L 500 bekommt neue Fahrbahn
- Zehn Windkraftanlagen sind das Maximum
- Schützen-Scharmützel um Ehrenmitgliedschaft
- Windkraft lässt Giftpfeile fliegen
- Stolpersteine erinnern an ermordete jüdische Patientinnen
- Komplettausbau: Land gibt Geld für die L 510 in Groß Döhren
- Vier Menschen bei Wohnungsbrand in Clausthal-Zellerfeld verletzt
- Goslar: Politik macht sich für kreisübergreifende Wirtschaftsförderung stark
- Oberharzer Weißwasserbrücke: Vollsperrung nun für Dienstag geplant
- Bürgerverein für Wildemanner „Bergstadthaus“ steht kurz vor Gründung
- Haftstrafe für Angriff auf Goslarer Disco-Ordner
Nachrichten aus der Region
Meist gelesen










