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Liebenburg
Nach Pöbeleien und Randalen: Videoüberwachung für das Freibad
Manuela Gattinger wacht darüber, dass alle friedlichen Badespaß haben – und wird dafür bepöbelt. Foto: Gereke
LIEBENBURG. Das Maß ist voll: Das Liebenburger Mineralwasser-Freibad soll eine Videoüberwachung bekommen. Das kündigt Bürgermeister Hubert Spaniol an. Der Grund sind immer wieder randalierende und pöbelnde Jugendliche, die auf das Badpersonal losgehen und sich sogar an deren Autos zu schaffen machen.
„Es reicht jetzt. Ich musste die Polizei rufen und habe auch Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung gestellt“, wandte sich Schwimmmeisterin Manuela Gattinger verzweifelt und verärgert an die Verwaltung. Dabei hat sie es immer wieder mit derselben Klientel zu tun: Junge Männer im Alter von 14 bis 24 Jahren, die meist auch nicht aus der Gemeinde kommen und sich in der Gemeinschaft stark fühlen. „Die pöbeln andere Badegäste an, provozieren und halten sich nicht an die Baderegeln“, erzählt die 32-Jährige.
„Wenn wir dann einschreiten, beschimpfen uns die Übeltäter. Die Jugendlichen sind so ausfallend geworden, dass sogar Badegäste sich einmischen mussten“, berichtet Gattinger. Wenn sie dann die Rowdies des Bades verweist, machen diese sich oft an ihrem Pkw zu schaffen. Sie arbeitet jetzt im vierten Jahr im Liebenburger Bad – und im Laufe der Zeit sei es immer schlimmer geworden. Und zudem wurde das Freibad vor einigen Wochen nachts zur Zielscheibe von Vandalen.
Dabei ist es nur ein kleiner Prozentsatz, der sich nicht an die Spielregeln hält: „Wir haben derzeit bei der Hitze pro Tag etwa 1.300 Besucher. An einem Wochenende sind es vielleicht zehn Personen, die auffällig werden und die Harmonie stören“, schätzt sie.
Kommentare
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Ich finde es klasse, das jetzt eine Videoüberwachung kommt. Ich bin selber Fachagestellte für Bäderbetriebe und weiß mit was meine Kollegen in so einem Job zu kämpfen haben. Es ist nicht nur die Aufsicht sondern auch noch viele Sachen mehr zu tun. Es wird immer versucht den Badebetrieb aufrecht zu erhalten. Und dann kommen immer wieder Randalier die alles kaputt machen. Es muss doch alles mal ein ende haben. Solche Leute sollten mal überlegen was sie anderen damit antun !
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Die geplante videoüberwachung fürs Liebenburger freibad ist sinnvoll. Noch sinnvoller allerdings wäre eine "wiederbesiedelung" der wohnung des ehem. bademeisters. Man könnte doch eine art nachtschicht einrichten, an der sich in wechselnder besetzung vereine, gemeinderäte, interessierte bürgerinnen und bürger usw. beteiligen. Allein schon die erkenntnis, dass das schwimmbad nachts nicht unbesetzt ist, hält sicher randalierer auf abstand. Persönliches eingreifen der "bewacher" ist nicht nötig: Alarmierung der Polizei und dokumentierung der übeltaten würde schon ausreichen.
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Erstens ist die Wohnung bewohnt. Zweitens kämpft jedes Frei/Hallenbad jedes Jahr auf ein neues ums Überleben. Wer soll denn die Nachtschicht bezahlen? Umsonst macht das doch wohl keiner? Wir sind froh das wir ein Freibad vor Ort haben. Drittens müssten sich einige Eltern mal Gedanken machen, was in der Erziehung falsch gelaufen ist- wenn Kinder solche Straftaten ganz bewusst begehen. Wenn man seinen Kindern Werte wie z.B. Achtung und Respekt vor Menschen und fremden Eigentum vermitteln würde, wären solche Maßnahme überflüssig.
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Auf den Kommentar von olchi. Das stimmt was er sagt, bin total seiner Meinung. Hoffentlich wird den Jugendlichen die den Schaden verursacht haben, das ganze auferlegt plus noch Sozialstunden dazu die sie im Freibad ableiten müssen.
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Hallo Ihr. Sicher gibt es einige positive Aspekte zur Videoanlage. Aber leider auch negative. Nachschichten sind sicher auch ein richtiger Weg. Diese Nachtschichten sollten allerdings von speziell geschulten und ausgerüsteten Leuten (Polizei/Sicherheitsdienst) erfolgen. Die Dienstwohnung zu besetzten ist auch eine Idee , aber will man dem Bewohner dann zumuten jede Nacht auf "Streife" zu gehen um das Bad zu sichern ? Soviel zur Nacht. Sicher gibt es noch vieles was man tun kann und beachten sollte. Zum Tag : Es gibt sicher eine Haus und Badeordnung. Diese sollte auf dem neusten Stand sein und den Passus enthalten: Das Personal übt gegenüber den Besuchern das Hausrecht aus. Verstoß gegen die Hausordung wir mit Verweiß aus dem Bad geandet. Diese Hausordnung wird dann durchgesetzt. Mit Hilfe der Polizei. Oder mit Hilfe des Ordungsamtes. Oder mit einem extra zu diesen Zweck bestellten Sicherheitsdienst.
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Durch ständige Präsenz dieser Kräfte wird das Personal entlastet und kann sich den eigentlichen Aufgaben witmen. Sicher sind die Kosten zu Anfang sicher nicht klein aber auf Dauer verlieren die Störenfriede die Lust wenn sie immer wieder vor die Tür gesetzt werden. Wenn dann auch noch Kosten auf sie zukommen (Anzeige wegen Hausfriedensbruch) oder Sozialstunden/Jugendarrest spricht sich das schnell rum und schreckt andere ab.
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Wenn einige Badbesucher in einem solchen Fall schlichtweg " Zivilcourage " an den Tag legen würden und sich auf die Seite der Bademeister- / innen stellen würden , wäre das einfacher und effektiver . Randale schaukelt sich langsam hoch . Wenn da von Anfang an reagiert wird , läßt das sehr bald nach .
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Hallo alle Zusammen, die Dienstwohnung im Freibad ist nach wie vor von der ltd. Schwimmmeisterin besetzt, nur auch die benötigt wohl mal eine gewisse Nachtruhe und kann nicht nach ihrem geleisteten Dienst Nachts auch noch auf "Streife" gehen. Mit der Viedoüberwachung ist denke ich ein großer Schritt zur Sicherheit getan. Diese Vandalen waren ja zu dem auch mal wieder eine Ausnahme, da in den letzten 5 Jahren solche Beschädigungen im Liebenburger Freibad nicht vorgekommen sind.
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