Liebenburg

Sonnige Zeiten für Othfresen-Süd

12.03.2010
Von Axel Hengehold

Sonnige Zeiten für Othfresen-Süd

OTHFRESEN. Informativ und schnell verlief der öffentliche Erörterungstermin zur Errichtung einer Photovoltaik-Freilandanlage in Othfresen-Süd, verbunden mit der 3. Änderung des aktuellen Flächennutzungsplans.

Die landschaftliche Begebenheit, wohl der wichtigste Punkt für den Betrieb einer solchen Anlage, ist mit rund drei Hektar Fläche und zahlreichen Sonnenstunden nahezu optimal.

Ungenutztes Ackerland

Gut vorbereitet erschienen der Liebenburger Bauamtsleiter Klaus Wienbrügge und Ingenieur Klaus Scheuer, der mit der Planung beauftragte Architekt, zu dem Termin. So blieb keine Frage aus den Reihen der Bürger unbeantwortet.

Das Landschaftsbild werde trotz der 2,60 Meter hohen Einmodul-Kollektoren auf Ständerbauweise nicht beeinträchtigt. Neben einem Zaun zur Sicherheit wird auch eine Eingrünung als zusätzlicher Sichtschutz und als Ausgleich für das verändernde Landschaftsbild, nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde Goslar, das Gelände einfrieden. Da es sich bei dem Gebiet bislang um genutztes Ackerland handelt, sei der Nachweis weiterer Ausgleichflächen nicht erforderlich.

Trafo in Garagengröße

Wichtig, so Scheuer, sei es, dass die Module der Anlage nicht einbetoniert werden und damit jederzeit entfernt werden könnten. Spurlos. Eine Verdichtung des Bodens steht nicht zu befürchten. Die Zwischenflächen werden mit einer Grasmischung eingesät.

Das einzige feste Gebäude auf dem Sonnenfeld wird ein Stromtransformator „in Garagengröße“ sein, der in etwa in der Mitte des Feldes stehen wird. Auch die Einspeisungsmöglichkeiten in das Netz eines öffentlichen Stromanbieters sind bereits geklärt und problemlos umzusetzen.

Vorfreude auf Steuer

Öffentlich einsehbar sind die Pläne noch für vier Wochen in der Liebenburger Gemeindeverwaltung. „Wenn die Anlage bezahlt ist, werden auch Gewerbesteuern in die Gemeindekasse fließen“, rechnet Wienbrügge schon heute mit dann beginnenden „sonnigen Zeiten“. Zuerst auf der Wiese, dann im Haushalt und im Gemeindesäckel.

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