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Liebenburg
Groß Döhrener Ortsrat für Fusion, falls beide Seiten zustimmen
GROSS DÖHREN. Der Gedanke einer möglichen Zusammenfassung der Ortschaften Klein und Groß Döhren verstrickte Bürger und Ratsmitglieder in eine umfangreiche Diskussion. Mehrheitlich sprach sich die Groß Döhrener Politik für einen Zusammenschluss aus, sollte es eine Zustimmung in beiden Ortsräten geben.
Dazu ergänzte das Gremium den vorliegenden Beschlussvorschlag durch einen Antrag, in der ersten „gemeinsamen“ Ortsrat-Periode die Zahl der Sitze von sieben auf neun zu erhöhen, um die Sorge zu bannen, eine der beiden Ortschaften käme nach der Wahl bei der Aufstellung der gemeinsamen Ortsvertreter „zu kurz“.
Der „sauberste Weg“, so empfahl Heribert Pietschmann als beratendes Mitglied im Ortsrat, könne nur eine konstruktive Ortsratsitzung beider Fusionspartner sein: „Diese muss das Gefühl vermitteln, dass es keine Sieger oder Verlierer gibt!“ Über die Köpfe der Bürger hinweg etwas entscheiden zu wollen, würde die Politikverdrossenheit nur fördern, mahnte er.
Ortsbürgermeister Karsten Jacob betonte, dass beide Ortschaften „gemeinsam“ sehr viel größere Chancen hätten, Projekte für „ganz Döhren“ durchzusetzen. Generell aber sei es falsch, den Eindruck zu erwecken, mit einer Zusammenlegung könnten Gelder eingespart werden. Sicherlich gebe es mit Schule und Friedhöfe viele „gemeinsame“ Themen, aber gerade zu diesen Punkten habe man in der Vergangenheit oftmals bereits gemeinsam getagt.
Kommentare
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Es besteht noch ein wenig hoffnung, dass die kleinigkeitskrämerei der Klein Döhrener (nomen est omern) vernünftigen gründen weicht. Am allerdümmsten finde ich das Argument der Feuerwehren: "Wenn wir nicht als unser kleiner Haufen bestehen bleiben dürfen, dann löschen wir bei euch nicht mehr. Ätschibätschi! Geneinsinn und Sparzwänge sind uns Dickköpfen doch egal!"
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