Liebenburg

Ausschuss setzt auf umweltfreundliche Energie

11.02.2010
Von Axel Hengehold

Ausschuss setzt auf umweltfreundliche Energie

LIEBENBURG. Im Großen und Ganzen waren die Mitglieder des Liebenburger Bau-, Umwelt- und Naturschutzausschusses sich einig, im Detail aber wurde ausgiebig diskutiert. Mehr als drei Stunden dauerte die Zusammenkunft im Sitzungszimmer des Rathaus-Nebengebäudes.

Die Themen Einsparung von Energie und ihre Ressourcen schonende Gewinnung zogen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Sitzung. Zum einen musste der Ausschuss über das Vorhaben eines Investors abstimmen, der im Süden Othfresens eine große Photovoltaik-Anlage errichten will. Zum anderen gibt es Überlegungen, die Dächer gemeindeeigener Gebäude ebenfalls mit Solarzellen auszurüsten.

Kosten eng am Limit

Während eine Liste der geeigneten Dächer noch erstellt werden muss, sind die Planungen für die Anlage im Süden Othfresens schon weit fortgeschritten. Rund 3,5 Hektar soll sie groß sein – das entspricht etwa der Fläche von ebenso vielen Fußballfeldern. Die Ausschussmitglieder votierten für eine Genehmigung des Bauvorhabens.

Im Rahmen der Förderrichtlinien für energetische Modernisierung plant die Gemeinde, für 1,5 Millionen Euro Dach, Heizung, Sanitäranlagen, Fassade und Fenster der Grundschule und der Sporthalle zu erneuern. Weil der finanzielle Aufwand sich eng am Limit des Machbaren bewegt, diskutierten die Ausschussmitglieder verschiedene Möglichkeiten zur Reduzierung der Kosten.

Fördertöpfe anzapfen

Außerdem soll jetzt geprüft werden, ob sich die Ausgaben für die Sanierung der beiden Gebäude nicht ebenfalls im Rahmen des Fördertopfs „energetische Modernisierung“ sponsern lassen. Andernfalls müssten sie zur Not als außerplanmäßiger Posten im Haushalt gebucht werden. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf etwa 150.000 Euro.

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