Liebenburg

Heizung versagt: Grundschüler müssen an ungewohnte Orte ausweichen

09.02.2010
Von Andreas Gereke

Heizung versagt: Grundschüler müssen an ungewohnte Orte ausweichen

Unterricht an besonderen Orten: Lehrerin Sabine Friedrich zieht mit ihrer Klasse in die Räume der Lewer Däle im Schatten der Liebenburger St.-Trinitatis-Kirche, weil in der Grundschule die Heizung streikt. Foto: Gereke

LIEBENBURG. Frostige Überraschung in den Morgenstunden: Gegen 6.50 Uhr schlug am Montag der Hausmeister Alarm, dass die Heizung der Grundschule streikt, das Haus kalt ist. Zum Wochenstart fiel daraufhin der Unterricht aus. Am Dienstag gingen dann die Kinder an anderen Orten in Liebenburg „zur Schule“.

„Nachdem mich der Hausmeister informiert hat, setzten wir vom Lehrerkollegium eine Telefonkette in Gang, um die Eltern zu informieren, dass Montag die Schule ausfällt“, berichtete Schulleiterin Ines Kreddig-Raffel. Am Dienstag lauschten dann die Grundschüler den Ausführungen ihrer Lehrer in freien und beheizten Räumen der Lewer Däle und des Schulzentrums.

Am Mittwoch werden sie wieder ihre angestammten Plätze einnehmen. „Die Heizung läuft wieder. Defekt war nur ein Motor am Brenner“, meldete Kreddig-Raffel am Dienstag.

Die altersschwache Heizung der Grundschule – dieser Winter ist sowieso ihre letzte Heizperiode, und ihre Erneuerung war schon mehrfach Thema in den Ausschüssen des Gemeinderats. Ende 2008 gab es für die Kommune die Zusage für eine Millionenförderung aus dem Investitionspakt zur energetischen Sanierung der Grundschule.

Als Teil dieser Sanierungsmaßnahme wird nun im Sommer die Schule mit einer Pelletheizung samt Spitzenlastkessel ausgestattet, während die Turnhalle eine normale Heizung mit Brennwerttechnik bekommt, erläutert Liebenburgs Bürgermeister Hubert Spaniol.

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