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Langelsheim
Tiefgarage in Langelsheim bleibt das Sorgenkind
LANGELSHEIM. Die Tiefgarage des ehemaligen V-Marktes ist wieder besser zu nutzen. Dennoch bleibt das Geschoss ein Sorgenkind. Vor allem die Vandalismusgefahr soll jetzt eingedämmt werden.
Auf die Forderung der Stadt Lan-gelsheim, die Tiefgarage so zur Verfügung zu stellen, dass sie für Parkzwecke auch genutzt werden kann, hat die Eigentümerin reagiert: Die nachträglich eingebaute Holzabtrennung wurde entfernt, so dass die Ausfahrt wieder in voller Breite nutzbar ist und die uneinsehbaren Winkel verschwunden sind.
Zufrieden ist Bürgermeister Henning Schrader mit dem Zustand aber trotzdem nicht. Dabei stört ihn in erster Linie nicht das Wasser, das in die Tiefgarage eindringt und große Pfützen bildet. „Das macht die Garage nicht unbenutzbar. Die freie Fläche ist groß genug“, sagt Schrader und ergänzt, dass der Eigentümer selbst daran interessiert ist, die Ursache für die Wasseransammlungen zu finden und zu beseitigen.
„Die Beleuchtung ist nach wie vor das Problem“, stellt Schrader fest. Zumindest im vorderen Teil an der Einfahrt müsse sichergestellt werden, dass es nicht dunkel sei. Allerdings werde die Beleuchtung immer wieder zerstört und nicht sofort instand gesetzt.
Nachdem sich Rat und Stadt einig sind, die obere Etage des ehemaligen V-Marktes nicht für die Kinderkrippe zu nutzen, sollen die Gespräche über die Zukunft der Tiefgarage wieder aufgenommen werden. Hauptthema soll die Sicherung gegen Vandalismus sein. „Wir müssen klären, ob es Möglichkeiten gibt, die Garage abends und nachts zu verschließen“, sagt Schrader und ist überzeugt, dadurch der weiteren Zerstörung einen Riegel vorzuschieben. In anderen Parkhäusern sei eine derart eingeschränkte Öffnungszeit auch üblich.
Schrader strebt eine einvernehmliche Lösung zwischen dem Eigentümer und der Stadt an. Darauf angewiesen ist die Verwaltung nicht. Denn Edeka hat keine Möglichkeit, die Wünsche der Stadt zu ignorieren. „Wir können die Zeiten der Nutzung bestimmen. Dieses Recht haben wir vertraglich vereinbart“, sagt Schrader. Dafür hatte sich die Stadt mit einer sechsstelligen Summe an dem Baukosten beteiligt. Umgekehrt kann Edeka die Öffnungszeiten nur einschränken, wenn die Stadt dem zustimmt.
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