Langelsheim

Landwirte planen Maststall für 40.000 Hähnchen

27.08.2010
Von Ralf Blasig

Landwirte planen Maststall für 40.000 Hähnchen

LANGELSHEIM. Einen Stall für knapp 40.000 Hähnchen wollen die Langelsheimer Landwirte Joachim Lindenberg und Henrick Dieckmann nördlich der Stadt in der Nähe des Businessparks bauen. Im kommenden Jahr soll die Geflügelmast beginnen.

100 Meter lang, 20 Meter breit und 4 Meter hoch soll das Gebäude nach Angaben der Landwirte werden. Den Antrag hätten sie zwar noch nicht gestellt, vorbereitende Gespräche beim Landkreis Goslar aber bereits geführt. Nun müssten die Einzelheiten geklärt werden, sagt Dieckmann. 450.000 Euro will er gemeinsam mit seinem Geschäfts-Partner investieren.

Dass die Hähnchenmast auf große Vorbehalte stößt, ist den Landwirten bewusst. Erst vor einigen Tagen hatte die Langelsheimer SPD-Fraktion Mastanlagen in scharfen Worten abgelehnt: Die ungezügelte, industrielle Massentierhaltung dürfe nicht weiter betrieben werden und sei nicht mit dem Tierschutz vereinbar, hieß es in einer Erklärung.

Starker Wettbewerb

Aus Sicht der Landwirte ist die Hähnchenmast ein Weg, ihren Betrieben ein weiteres wirtschaftliches Standbein zu verschaffen. Getreide, Zuckerrüben, Raps und Mais bauen die Langelsheimer an. Zusätzliches Land dafür sei nicht zu einem bezahlbaren Preis zu bekommen, sagt Lindenberg: „Der Wettbewerb um die Flächen ist unheimlich stark.“ Auch über den Einstieg in das Geschäft mit Biogas und Eiern habe man nachgedacht, sich dann aber anders entschieden. „Das Attraktivste war die Hähnchenmast“, sagt Lindenberg. Das Futter könnten die Betriebe zum Teil selbst herstellen, das erforderliche Gelände sei vorhanden.

Funktioniert das Geschäft, dann soll neben dem ersten Stall ein zweiter von gleicher Größe entstehen. Die mögliche Erweiterung wollen Lindenberg und Dieckmann nach eigenen Angaben schon jetzt mitbeantragen. Die Nutzungsdauer der Ställe kalkulieren sie mit 20 Jahren.

Ausreichender Abstand

Die Mast im ersten Stall wollen die Landwirte 2011 beginnen, machen dies aber vom Verlauf des Genehmigungsverfahrens beim Landkreis abhängig. Geprüft werden nach Angaben von Landkreis-Sprecher Dirk Lienkamp in einem solchen Verfahren die Umweltverträglichkeit und der Emissionsschutz. Bei größeren Vorhaben wie dem Langelsheimer werden nach seinen Worten zudem die Bürger beteiligt.

Vor allem der Geruch und Ammoniak-Emissionen sind es, die einen Maststall zum Ärgernis machen können. Lindenberg und Dieckmann gehen jedoch davon aus, dass ein Stall an dem geplanten Standort den Vorschriften entspricht.

Mindestens 400 Meter vom Businesspark entfernt soll nach ihren Angaben das Gebäude entstehen, 200 Meter Abstand blieben damit zu der Zone, in der laut einem Gutachten mit unangenehmen Emissionen zu rechnen ist. Bei ungünstigem Wind sei eine Geruchsbelästigung allerdings möglich, räumt Dieckmann ein.

Gedruckte GZ: Wie der Ablauf der Hähnchenmast aussieht, lesen Sie in der Samstag-Ausgabe.

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Kommentare

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Haehnchen schrieb am 27.08.2010 20:21

Alles geht in Richtung Öko und in Langelsheim soll die Mast beginnen.Na Herzlichen Glühstrumpf!Da zahl ich lieber 2 Euro mehr für nen Gockel,als solch einen Mist vor der Tür zu haben.Bis dato dachte ich immer,dass auch die Landwirte unserer Region die Zeichen der Zeit erkannt hätten.....wie gesagt...dachte.....

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Haehnchen schrieb am 27.08.2010 20:57

Das attraktivste ist die Hähnchenmast...na klaro.....wenn ich sowas lese,wird mir kodderich.....denken Landwirte der Region auch an die Zukunft???Das geht vllt. 10 Jahre gut.Und dann???Alles nur auf kurzfristige Rendite getrimmt.....

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KUS schrieb am 27.08.2010 22:22

Immerhin bestünde die Hoffnung, daß die Produkte der Hähnchenmästerei besser verdaulich sind als das, was aus dem "EBS"-Kraftwerk rauskäme. Ansonsten kann ich die Entscheidung nur begrüßen: Einen Stall für 40.000 Vögel zu bauen, ist besser als 40.000 Ställe für ein Hähnchen. Vielleicht könnte man die Hähnchen in bekannten Vogelparks aufziehen und dann mit pommes frites und Ketchup servieren? Hühnerkacke.

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Alf schrieb am 28.08.2010 07:05

"100 Meter lang, 20 Meter breit und 4 Meter hoch"....da kann man sich ausrechnen, wieviel Platz für ein Tier übrig bleibt.. Aber sicherlich wird jeder willkommen sein, der sich die Anlage nach Fertigstellung anschauen möchte, um sich von der Artgerechten Haltung zu überzeugen :-)

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alpha666 schrieb am 28.08.2010 08:29

oh, fein, ich freu mich... dann muss man für tierschutz-guerilla-aktionen nicht mehr so weit fahren... kann man hoffen, dass der LK dem ein strich durch die rechnung macht?

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harzfreund schrieb am 28.08.2010 08:39

Es werden 450.000,- EUR investiert. Soll man jetzt gratulieren? Wieviel kommt denn da an Zuschüssen und Subventionen aus EU-Steuergeldern dazu? Ich hoffe, dass es genügend Personen geben wird, die der Tierfabrik einen regelmässigen "Besuch" abstatten. Natürlich nur, um die guten Haltebedingungen sicherzustellen ;-) Liebe Langelsheimer Landwirte: Schämt Euch, wenn ihr noch könnt!

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Michael K. schrieb am 28.08.2010 12:23

Ich kaufe beim Bauern das Kilo Freilandhähnchen für 5,-€ pro Kilo und kann mir die Tierchen jederzeit angucken. Ich hoffe, die Kritiker hier handeln ähnlich, denn wer das Hähnchen für 2,99 von Wiesenhof kauft, darf die Haltung wie oben beschrieben erwarten. Was glaubt Ihr denn, was Bodenhaltung nach EU bedeutet? Das ist das, was die Kollegen da in Lgh. planen! Das ist artgerechte Bodenhaltung nach EU-Richtlinie. Das ist der Markt, wenn alle alles möglichst BILLIG kaufen wollen. Geiz ist geil... Also: Augen auf beim Eier- und Hühnerkauf!

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Laithy schrieb am 28.08.2010 14:13

Geanus Informationen zu Hähnchenmastanlagen und was dahinter steckt erhalten Sie in der Facebookgruppe "Wir gegen Hähnchenmast" oder auf der Seite www.stederdorf.de Hähnchenmast ist 1. Tierquälerei nach §2 Tierschutzgesetz, 2. gesundheitsschädlich für Anwohner und 3. mindert es die Immobilienwerte - oder was geben Sie für ein Haus in der Nähe so einer Anlage aus? Es werden für den Bau EU-Zuschüsse verbraten, sogut wie keine Steuereinnahmen fließen zurück. Das gesamte Geschäft steht aufgrund der kommenden Überproduktion auf tönernen Füßen. So ein Stall wirft ja- wenn er tip top geführt wird- grade mal 15-20 tausen Euro im Jahr ab... Dafür ist der Mäster vollständig abhängig vom Schlachtbetreiber - sei es Rotenköter oder Wiesenhof. Die diktieren die Kükenpreise,die Futterpreise und auch die Abnahmepreise für die Hähnchen... Wenn der Schlachthof in Wietze ausgelastet ist (dh 400 Mäster rundrum) fallen die Preise... Viel Spaß!

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vollekanne schrieb am 28.08.2010 19:17

oben in dem bild sieht man in den augen der landwirte die dollarzeichen wenn es ein trickfilm wäre... hinzu kommt wie werden die hähnchen geschlachtet??? bei puten ist es ja einfach entsätzlich wie die geschlachtet werden kopfüber hängend und dann werden sie durch eine maschine geschlachtet nicht schön da tierquälerei...

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KUS schrieb am 28.08.2010 20:34

Hej Laithy, Ihr Beitrag scheint mir die sachlichste Kritik an diesem Vorhaben zu sein. Vor allem der Hinweis auf die Überproduktion ist wichtig. Ich bin gegen diese Halle mit Tieren drin, die wir aber doch zum fressen gern haben. Hej Michaael K., der Kabarettist bricht mal wieder aus mir heraus - Verzeihung. Falls ich es richtig verstanden habe, mögen Sie es, Ihre Speisen vor dem Verzehr gackern zu hören und scharren zu sehen. Geschmackssache. Ich werde mir allerdings ein Beispiel nehmen, mit dem Fahrrad zum korrekten Hühnerhof fahren und auf dem Rückweg das Kettenöl vom Schotter aufwischen. Lesen und vergleichen Sie mal das, was Sie hier und zu anderen Themen schreiben!

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Schlumpf schrieb am 28.08.2010 21:03

So etwas hat hier nichts zu suchen! Das ist Tierquälerei, und die brauchen wir hier nicht!!

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Anwohner 67 schrieb am 28.08.2010 21:47

Dieses Vorhaben kann und werde ich in keinster Weise billigen. Solche Tierquälerei sollte unterlassen werden und keinesfalls mit unserer Stadt Langelsheim in Verbindung gebracht werden. Viele meiner Nachbarn und natürlich auch ich werden nötigenfalls auch rechtliche Schritte einleiten, um unsere Lebensqualität und Gesundheit nicht zu gefährden und den erheblichen Wertverlust unserer Grundstücke zu verhindern. Wir sind hier stinksauer!!!

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Laithy schrieb am 28.08.2010 22:30

@ KUS + Anwohner 67: Danke. Ich bin in der Bürgerinitative Stederdorf-Wendesse aktiv. Wir haben uns seit Monaten ausführlich mit dem Thema auseinander gesetzt und ich bin gern bereit Hilfestellung bei der Organistation des Widerstandes zu leisten. Wenn Sie Informationen brauchen melden Sie sich ruhig unter lueders@yachtie.de. Ich habe oft in Bad Harzburg zu tun, Informationsaustausch sollte also kein Problem sein... Interessant ist das eine Erweiterung schon mit beantragt werden soll. Bei Anlagen über 40.000 "frohwüchsiger" (Fachbegriff) Tiere liegt ein öffentliches Genehmigungsverfahren zugrunde- bei unter 40.000 Tieren lediglich Bauantrag und nicht offiziell. Ich kann nur raten sich hier schnell und gezielt zu organisieren. Für Rat stehe ich gern zur Verfügung und kann auch Kontakte zu Gutachteren und Fachleuten vermitteln die auch uns hier im Peiner Land gegen diese Plage zur Seite stehen. Mit freundlichen Grüßen Thorsten Lüders

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MS schrieb am 29.08.2010 11:59

AM MORGIGEN MONTAG , DEN 30-08-2010 , KÖNNEN ALLE , DIE HIER EIN PROBLEM SEHEN , IM KREISTAG VORSTELLIG WERDEN UND OHNE VORANMELDUNG DEN LANDRAT BEFRAGEN , WIE ER GRUNDSÄTZLICH ZU SOLCH EINER ANLAGE STEHT ! WIE GESAGT ; NUR EINE GRUNDSÄTZLICHE ANFRAGE ! WENN DAS THEMA DANN OFFIZIELL WIRD KÖNNT IHR WIEDER NACHHAKEN ! MOMENTAN IST ES JA ANSCHEINEND IM GENEHMIGUNGSVERFAHREN. FRAGT DOCH NACH DER GRUNDSÄTZLICHEN MEINUNG UND ZEIGT DENEN , DAS IHR DAS NICHT WOLLT ! WENN JETZT SCHON UNANGENEHME FRAGEN KOMMEN KANN DAS NIE SCHADEN.DIE LANGELSHEIMER WISSEN DOCH,WIE MAN ETWAS VERZÖGERT ODER VERHINDERT , WAS MAN NICHT HABEN WILL. HEINE UND MANKE WERDEN STELLUNG NEHMEN MÜSSEN.

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Laithy schrieb am 29.08.2010 14:52

Grundsätzlich schon mal ein richtiger Weg. Allerdings: wenn genehmigt dann zu spät für Protest! Im Vorwege muss etwas unternommen werden und dem Rat gezeigt werden das die Bürger ganz und garnicht einverstanden sind mit der Genehmigung einer solchen Anlage, mit den Landwirten muss gesprochen werden ob keine Alternativen möglich sind etc. Das Genemigungsverfahren muss hier erstmal geklärt werden! Anscheinden soll gleich die Erweiterung auf mind. 84.000 Hähnchen mit genehmigt werden. Das bedingt aber ein anderes Vefahren!! Nämlich ein Öffentliches - siehe http://uefingen.de/ Wie sieht es aus mit einem Emmisionsgutachten? Werden die Mndestabstände zu Wäldern und Wohnhäusern sowie Gewerbe eingehalten? Welche Lüftungsanlage ist geplant? Welche Mast soll überhaupt duchgeführt werden? Kurz oder Langmast? siehe http://www.tierschutz-landwirtschaft.de/html/huhnermast.html

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J.R. schrieb am 29.08.2010 20:15

Für die Verbraucher dürfen Lebensmittel fast nichts kosten. Dieses führt zu immer größeren Beständen. Solange aber diese Bestände anonym und nicht vor der eigenen Haustür gemästet werden, interessiert es keinen, hauptsache das Hähnchen ist billig und d. Verbraucher macht sein "Schnäppchen". Das gleiche gilt für den Schweinefleischsektor, wo Schlachthöfe Wochenschlachtzahlen bis zu 80.000 St. erreichen. Auch hier gilt für d. Verbraucher: Hauptsache billig und anonym produziert. Auch für das Thema Niedriglohn verhält es sich ähnlich: Abends vorm Fernseher über Niedriglöhne zu diskutieren, um am nächsten Morgen die Zeitungsbeilagen zu lesen und nach Schnäppchen Ausschau zu halten. Auch hierbei interessiert es die wenigsten, wo und zu welchen Löhnen ( insbesondere bei den Discountern )es produziert wurde: Hauptsache billig. In Langelsheim also gegen die Landwirte mobil zu machen, ist der falsche Weg: Falsches Verbraucherverhalten !!

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Michael K. schrieb am 29.08.2010 21:20

Hervorragend, J.R.! Jetzt sind wir schon zwei, die das wissen. Den Rest der Troddelcouchkritiker interessiert das nicht. Heute die Massentierhaltung kritisieren, möglich die Tierchen bei Lidl einkaufen. So funktioniert Stammtischempörung! Motto: Ich rufe das Chaos zwar hervor, will es aber nicht in Sichtweite haben...

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Laithy schrieb am 29.08.2010 21:43

@ JR und Michael K Leider zu kurz geschossen. Hier geht es natürlich auch um die Tiere, aber ebenso um Ammonialimmisionen, Feinstaub, Geruchbelästigung, Kinder die gefahr laufen krank zu werden, Verfall von Immobilienwerten, Steuergelder die für zusätzliches Personal ausgegeben wird, Steuereinnahmen die durch Hähnchenmast nicht entstehen, Arbeitsplätze die nicht entstehen, Bauern die am Gängelband der Hähnchenlobby, geführt werden und Pleite gehen und vieles mehr... Aber ich habe schon Verständniss für Kurzdenker wie Sie... Schließlich bin ich kein "Troddelcouchkritiker"... Erst informieren- dann losbrabbern, ok? Für weitere Informationen stehe ich gern auch persönlich zur Verfügung. Sollten Langelsheimer Bürger ein Treffen planen könnte ich auch einen Raum in Harzburg stellen.

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vollekanne schrieb am 30.08.2010 08:45

@ ms sie wissen schon das wenn man in einen chatroom grossschreibt damit eigentlich schreit??? achja und viel spass bei den 11 fragen... sie sind hoffentlich zu 11 denn jeder bürger darf nur 1! frage stellen soweit ich das noch aus vergangen zeiten weiss...

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Michael K. schrieb am 30.08.2010 12:26

@Laithy: ich bin genauso gegen Hähnchenmast wie alle anderen, aber ich bin entgegen der meisten für Eigenverantwortung! Ich meckere nicht, sondern habe entsprechendes Verhalten! Ich kaufe den Dreck bei den Supermärkten nicht. DAS ist Verbraucherverantwortung. Ich gehe jede Wette ein, dass die Meckerer hier heute wieder in den Discounter latschen, um das Kilo Mett für 2,99 und das Wiesenhofhähnchen für 2,59 zu kaufen. Diese Art ist nicht geeignet, ernst genommen zu werden! Den Markt für dieses Getier gäbs gar nicht, wenn die gleichen, die hier meckern, nicht den Kram kaufen würden! An sich würden die nicht mal meckern, wenn die Mastanlage nicht in Langelsheim, sondern in Hintertupfingen errichtet würde, oder wie bei mir in Lochtum, auf dem platten Acker...

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Laithy schrieb am 30.08.2010 12:58

Hallo Michael K. , da gebe ich Ihnen recht. Nur bringen solche reallen Bedrohungen doch erst das ganze Problem ins Bewusstsein der Menschen. Und insofern ist es wichtig die Leute nicht durch Beschimpfungen zu verschrecken sondern zu informieren. Nur wer sich bedroht fühlt informiert sich und ändert dann auch sein eigenes Verhalten. Ist leider so. Im übrigen futtern wie Deutschen europaweit am billigsten. Das wird sich aber in den nächsten Jahren ändern und dann werden auch alternative Fleischproduktionen attraktiver im Preis. Was Schweinemast engeht so empfehle ich "Hagen Rether - Fleisch" - der bringt es auf den Punkt! Grüße aus dem Peiner Land

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goveggie schrieb am 30.08.2010 18:37

Das ist ja wohl das letzte. In einer Zeit, in der mittlerweile der Dümmste anfängt zu verstehen, das Massentierhaltung nicht nur Tierquälerei ist sondern auch Mensch und Umwelt erheblich schadet. Werden solche Anlagen beantragt und wahrscheinlich auch noch genehmigt - unglaublich.....

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Wasserfrau17 schrieb am 30.08.2010 20:39

Hoffentlich macht der LK da nicht mit und beendet dieses Vorhaben bevor es angefangen hat.Nicht nur die Geruchsbelästigung ist für mich der auschlaggebende Punkt,sondern vor allen der Tieschutz.Die beiden Langelsheimer haben noch nicht die Genehmigung für den ersten Bau da machen sie schon Pläne für einen zweiten,für mich ist das reine Geldgier,Arbeitsplätze weden auch nicht geschaffen,höchstens für die Reinigung der Ställe zwischen den einzelnen Mastzeiten,da alles vollautomatisch und computergesteuert betrieben wird.

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vollekanne schrieb am 30.08.2010 22:15

es wird hier auch nur gemeckert in einen gewissen sinne muss man auch die verbraucher die so was kaufen verstehen denn in der heutigen gesellschaft haben viele leute kaum noch geld in der tasche haben was bleibt den übrig als bei lidl und co zu kaufen die seite muss man auch verstehen können und irgendwo muss jedes fleischtier hochgezogen werden egal ob massentierhaltung oder biofleisch...

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Jensen schrieb am 31.08.2010 02:13

Recht so,vollekanne! Genau so sieht´s aus! Es kann nicht jeder seine Wurst oder Mett bei Kluss kaufen weil die Finanzen es einfach nicht zu lassen und genau das ist der Punkt warum viele Leute zum Discounter laufen und Billig Fleisch kaufen! Ich mag diese Art der Massentierhaltung auch nicht und kaufe diese "Produkte" nicht, wenn es sich verhindern läßt! Aber irgendwo müssen diese Masthallen stehen, nur vor der eigenen Tür will sie niemand haben!

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MS schrieb am 31.08.2010 07:25

@vollekanne;manche Leute haben mehr Ahnung von der virtuellen Welt und manche können auch in der echten Welt lesen.Aber ausnahmsweise haben auch Sie mal recht,wenn Sie die Verhältnisse in der heutigen Gesellschaft anprangern und zu recht schreiben,das sich viele Leute nichts anderes als das Discounterfleisch leisten können.Mit "Geiz ist geil" hats mal angefangen und da gings um Konsumgüter.Jetzt sind wir auf dem Boden der Tatsachen angekommen.Billig will (muss) jetzt jeder,aber wie Jensen sagt,haben wills keiner vor der Tür.Habe leider keinen der hier schreibenden Leute beim Landkreis gesehen,als Fragestunde war.Jeder Einzelne hätte BELIEBIG viele unangenehme Fragen zu seinem persönlichen Sachthema stellen können.So stehts in der GO des KT.Und der tagt nicht virtuell in Chatrooms,sondern mit echten Menschen.Wünsche den armen Langelsheimern viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Wünsche und Sorgen zu dem Thema Maststall. Marco Schuster

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vollekanne schrieb am 31.08.2010 08:46

tja das war wohl der anhaltene regen der die leute daran gehindert dort hinzugehen... lieber ms vielleicht wollen die langesheimer eine demo machen ala stuttgart 21 ;)

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Wasserfrau17 schrieb am 31.08.2010 12:07

Gibt es in Harlingerode nicht noch einen freien Platz wo man einen Maststall aufstellen kann?

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vollekanne schrieb am 31.08.2010 13:45

@ wasserfrau das ist jetzt aber ganz gemein ;) grins

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MS schrieb am 31.08.2010 14:25

Immerhin hätten wir dann schon mal die erste Wasser-Henne und den ersten Kanne-Hahn sicher ! Nun solls aber gut sein,da das Thema Maststall zu ernst ist.Der Ticker zeigt ja , das alle Fraktionen im Rat der Stadt Langelsheim dagegen zu sein scheinen !

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Laithy schrieb am 31.08.2010 17:09

Na dann drücke ich die Daumen das der Sache noch rechtzeitig ein Stop gesetzt wird. Wir haben das volle Programm inkl. Unterschriftensammlung, Demo, Gutachten,etc. Aber Peine ist zZt ja auch noch wesentlich massiver betroffen. Hier im Umkreis laufen vier Bauanträge, davon eine große Anlage mit 84.000 Tieren. Vielleicht denken diejenigen die hier schreiben ja beim nächsten Einkauf mal darüber nach was sie da kaufen und entscheiden sich dann richtig. Grüße aus Peine Thorsten Lüders

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vollekanne schrieb am 31.08.2010 19:48

@ ms ein hahn bin ich sicher nicht und den beitrag hab ich gemeldet denn ich lasse mich nicht beschimpfen von ihnen!!!!!!!!!!!!!!

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MS schrieb am 31.08.2010 20:38

@vollekanne , wieso beziehen Sie diesen Beitrag auf sich ? Vor allem war doch die Deutung eindeutig und echte Beleidigungen sind doch bisher eher von Ihnen und anderen Personen ausgegangen.

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KUS schrieb am 31.08.2010 21:30

Hacken Sie sich doch gegenseitig ins Gefieder und die Augen aus! Dann lassen es die Hähnchen vielleicht sein oder werden erst gar nicht nahe Bredelem interniert. Laithy, danke.

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Wasserfrau17 schrieb am 02.09.2010 14:14

@Hab Ihren Beitrag genau wie vollekanne gemeldet,denn ich möchte nicht wegen meines Alias Name beschimpft werden,denn eine Wasserfrau ist kein Wasserhenne,und so toll ist ihre MS abkürzung auch nicht,schon mal an die vielen Menschen gedacht,die an der Krankheit leiden?

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MS schrieb am 03.09.2010 21:49

Richtig , eine Wasserfrau ist keine Wasserhenne , also gibts da auch keinen Zusammenhabg. Es gibt übrigens einen Wasserhahn . der aber auch nichts mit einer Wasserfrau zu tun hat. Und zum Kürzel MS ist auch mir persönlich bewusst,das es eine üble Krankheit gibt, die diesen Namen trägt. Da ich mir aber bei meiner Geburt leider nicht aussuchen konnte,das mein Vorname mit M beginnt ergibt sich nun daraus die Initiale "MS".Diese Kommentare haben aber nun absolut nichts mit dem Thema zu tun.Wichtig ist,das die Langelsheimer geschlossen gegen das Projekt stehen !

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vollekanne schrieb am 04.09.2010 10:23

man kann sich ja einen anderen chatnamen ausdenken...

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