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Langelsheim
Neue Ausstellung dreht sich um Historie der Fotografie
LANGELSHEIM. In den letzten Zügen liegen die Vorbereitungen für die neue Sonderausstellung im Langelsheimer Heimatmuseum. Sie wird am Samstag, 4. September, eröffnet und dreht sich um „Fotoapparate im Wandel der letzten 100 Jahre“.
Das Vorhaben hat mittlerweile Kreise bis nach Berlin gezogen: Ein in Langelsheim aufgewachsener, jetzt in Berlin lebender Sammler stellt Apparate für Stereofotografie zur Verfügung. „Die Besucher werden solche Fotografien auch mit einem speziellen Betrachter anschauen können“, kündigt Museumsbeauftragter Wolfgang Liebhardt an. „Die Bilder wirken wie in 3 D“, erklärt er begeistert.
Leihgaben aus Berlin
Eine ganze Vitrine wird diesem Thema der Fotografie gewidmet sein. Die Exponate aus Berlin würden zudem ergänzt von Leihgaben, die eine Fotogruppe mit dem Namen „Kaiserpanorama“ aus Hildesheim in dieser Woche im Museum abliefern wolle, erzählt Walter Bosse vom Arbeitskreis Heimatmuseum.
Ein besonders attraktives Angebot haben die Museumshelfer in den vergangenen Wochen vorbereitet: Sie bauten die funktionsfähige Einrichtung einer Dunkelkammer in einem Teil des Museums auf. Dort sollen Besucher am Eröffnungswochenende die Entwicklung von Fotografien, wie sie früher üblich war, miterleben können. Die Fotos, die dort entwickelt werden, sollen zuvor mit einer alten Kamera direkt im Museum aufgenommen werden.
Die aktuelle Ausstellung zeigt mehr als 300 Exponate und beinhaltet eine Reihe von Raritäten. So ist eine Hasselblad-Kamera angekündigt, und auch winzige Spionageapparate sind zu sehen. Wer durch die zwei Geschosse des Museums schlendert, wird außerdem der Finetta begegnen, die einst in Goslar produziert wurde.
Landfrauen sind dabei
Wenn die Ausstellung eröffnet wird, sind die Museumshelfer nicht auf sich allein gestellt: Die Langelsheimer Landfrauen mit Gisela Werner an der Spitze sorgen in bewährter Manier für die Bewirtung der Besucher. Zu sehen ist die Ausstellung bis kurz vor Weihnachten.
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