Langelsheim

Verwaltungsausschuss entscheidet über Fernwärme-Verträge

22.06.2010
Von Susanne Fricke

LANGELSHEIM. Ehrungen, Ernennungen, Fernwärme und die Jahresabschlüsse der Langelsheimer Stadtwerke und der städtischen Betriebe bewegten den Rat der Stadt Langelsheim bei der jüngsten Sitzung unter dem Vorsitz von Detlef Becker.

Hartmut Ölmann (Ortsbrandmeister Langelsheim), Carsten Reichert (Ortsbrandmeister Astfeld) und Michael Siemens (Stellvertretender Ortsbrandmeister Astfeld) wurden für eine weitere Amtsperiode von sechs Jahren unter Berufung in das Beamtenverhältnis als Ehrenbeamter ernannt. Für seine langjährige Tätigkeit im Feuerlöschwesen und seiner ehemaligen Funktion als Ortsbrandmeister in Bredelem wurde Hans-Heinrich Hahn zum Ehrenbrandmeister ernannt.

Bürgermeister Henning Schrader ehrte Björn Bankowski, Ali Karaca und Daniel Lamonski als Bundessieger des Wettbewerbes „Jugend forscht“. Das Siegertrio hatte für das Ergründen der Ursache für den Pfeifton, der bei der Herstellung von Eisensulfit entsteht, den Preis für die außergewöhnlichste Arbeit bekommen.

Der Jahresgewinn des Wasserwerks beträgt 18. 410 Euro. Beim Abwasserbetrieb liegt der Jahresgewinn bei 117. 799 Euro. Weniger positiv sahen die Ergebnisse der städtischen Betriebe aus, die ein Minus von 83 .046 Euro meldeten. Immerhin hatte sich das Ergebnis zum Jahr 2008 mit einem Minus von 116. 431 Euro verbessert.

Kurzfristig wurde die Versorgung städtischer Gebäude durch Fernwärme auf die Tagesordnung gesetzt. Vorbehaltlich einer nachzuweisenden Wirtschaftlichkeit könnten in Langelsheim das Jugendzen-trum mit Turnhalle und die Grundschule über ein Netz mit Wärme aus fossilen Brennstoffen versorgt werden.

Die Entscheidungszuständigkeit für den Abschluss von Wärmelieferverträgen wurde auf den Verwaltungsausschuss übertragen. Die Firma „juwi Bio“ beabsichtigt, ein Wärmenetz in Langelsheim zu errichten. Neben der Versorgung der beiden städtischen Liegenschaften ist auch ein Anschluss der Wobau-Häuser in der Schlesierstraße sowie des Schulzentrums des Landkreises Goslar im Glockenkamp geplant. „Wenn wir uns dafür entscheiden, können wir keine Fernwärme mehr vom EBS-Kraftwerk gebrauchen“, erklärte Schrader. Die Maxxcon sei schon informiert worden.

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Kommentare

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monsi schrieb am 23.06.2010 17:48

Kann es sein das sich da ein Fehlerteufel eingeschlichen hat? Das Heizkraftwerk der Firma juwi Bio wird doch nachweislich nicht mit fossilen Brennstoffen (Erdgas oder Öl) befeuert, sondern mit Biomasse, also Hackschnitzel und Holzpellets.

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