Langelsheim

Realisierung der Steinweg-Pläne lässt auf sich warten

10.03.2010
Von Christina Borchers

LANGELSHEIM. Zwei Varianten für die Gestaltung des Gehwegs am Steinweg standen im Zentrum einer Diskussion, die der Ortsrat am Montagabend mit Anwohnern der Straße führte. Weil sich die Mehrheit der Anwohner mit keinem Vorschlag anfreunden konnte, soll das beauftragte Ingenieur-Büro weitere Pläne erarbeiten.

Zu der Neugestaltung des Gehweges kommt es noch in diesem Jahr, weil der Regenwasserkanal darunter erneuert werden muss. Uwe Metzing vom gleichnamigen Seesener Ingenieurbüro stellte die Pläne vor, wobei die Variationen sich auf den Bereich an der Einmündung zur Kastanienallee beschränkten. Dort sind aufgrund der Breite des Gehweges entweder sechs schräg auf die Kastanienallee zulaufende Einstellplätze oder zwei parallel zum Steinweg angelegte möglich.

Einmündung enger

Insgesamt kommen so zwischen elf und 15 Parkbuchten zustande. Die Einmündung der Kastanienallee auf den Steinweg soll vorgezogen werden, so dass eine gerade Linie bis zur Bahnbrücke entsteht. Damit würde die Einmündung verengt, wodurch sich der Ingenieur eine Verlangsamung des Verkehrs auf dem Steinweg erhofft. Die gefällten Rotdornbäume sollen ersetzt werden.

Die Kritik der Anwohner entzündete sich an der Verteilung von Parkplätzen und Grünanlagen. Schon jetzt sei das vorhandene Grün meist verdreckt, berichteten sie. Einige wollten weniger Pflanzen und mehr Parkplätze, einige waren für kleinere Grünflächen.

Grün oder Parkplätze?

Michael Bachmann (SPD) fragte, ob so viele Parkplätze in dem Wohngebiet überhaupt nötig seien und regte an, lieber mehr Beete anzulegen. Schließlich empfahl der Ortsrat, Metzings Büro möge weitere Planvarianten entwerfen. Diese sollen im April mit den Anwohnern diskutiert werden.

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