Langelsheim

Im Jahr der großen Zahlen: Astfelder Ortsverein des DRK begrüßt 15.000. Blutspender

02.03.2010
Von Axel Hengehold

Im Jahr der großen Zahlen: Astfelder Ortsverein des DRK begrüßt 15.000. Blutspender

ASTFELD. Es ist das Jahr der großen Zahlen beim Astfelder Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Nicht nur, dass am 10. April der 50. Gründungstag des Vereins gefeiert wird. Bei der Blutspende am Montag wurde auch der 15 000. Spender begrüßt.

Drei Stunden vor dem eigentlichen Beginn treffen die Helfer in der Astfelder Grundschule ein. Es wird der 15.000. Spender erwartet. Kein ganz gewöhnlicher Termin.

120 Tassen Kaffee

Zuerst werden in den Klassenzimmern Pulte gegen Liegen ausgetauscht und Tische fürs Buffet zusammengeschoben. Anderthalb Stunden vor Eintreffen der ersten Spender kommen die hauptamtlichen DRK’ler aus Springe dazu. Auch sie haben jede Menge Ausrüstung an Bord, die sie jetzt mit der Hilfe der Ehrenamtlichen aufbauen.

In der Küche tröpfelt derweil der erste Kaffee durch den Filter. Hier wirken die sogenannten Alt-Aktiven, Damen wie Lilly Borchardt, Margret Thiel, Anita Engelhardt oder Margot Strübig. Alle vier sind seit Jahrzehnten beim DRK dabei. Bei so viel Routine geht die Arbeit leicht von der Hand.

100 Brötchen und 120 Tassen werden im Lauf eines durchschnittlichen Nachmittags verzehrt. Vor zehn Jahren waren es mehr. Damals seien an einem guten Nachmittag 100 Spender gekommen, heute seien 80 Gäste schon rekordverdächtig, sagt Bereitschaftsleiter Sascha Böhnke.

Es ist kurz nach 18 Uhr als gleich drei Spender kurz nacheinander eintreffen. Nummer 14.999, 15.000 und 15.001.

Überraschter Spender

Jan Mittendorf ist sichtlich überrascht, als plötzlich gleich drei DRK’ler sich um ihn herumgruppieren. Für ihn ist es die zwölfte Spende, ein ganz gewöhnlicher Termin – also woher die Aufregung? Böhnke erklärt es ihm, Hände werden geschüttelt, ein Präsentkorb überreicht.

Um 20 Uhr ist das Ende des Spendentermins. Jetzt muss alles wieder eingepackt und ins Depot gebracht werden. Das dauert weitere zwei Stunden. Die ganze Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Für den Ortsverein bleiben im Schnitt 200 Euro hängen. Und die werden meist in neue Gerätschaften oder andere Ausrüstung investiert.

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