Langelsheim

Kreis will Schulzentrum für 7,5 Millionen Euro sanieren

25.02.2010
Von Detlef Kühlewind

Kreis will Schulzentrum für 7,5 Millionen Euro sanieren

LANGELSHEIM. Aus Alt mach Neu: 7,5 Millionen Euro wird sich der Landkreis die Sanierung des Schulzentrums in Langelsheim kosten lassen. Etliche Mängel müssen beseitigt werden und der Energieverbrauch wird gesenkt. Herauskommen soll ein Gebäude, in dem sich Schüler wie Lehrer wohlfühlen.

Die Liste der Mängel ist lang: Regelmäßig ist an irgendeiner Stelle das Dach undicht und viele Fenster schließen ebenfalls nicht mehr richtig. Folglich braucht das Schul- zentrum schon allein deswegen eine neue Gebäudehülle. Die Fenster werden komplett ausgetauscht, die Fassade erhält ein neues Gesicht.

Auch innen ist einiges zu tun. Die Elektroinstallation, die Beleuchtungsanlage, die Heizung, die Lüftung sowie die Sanitärinstallation werden komplett erneuert. Damit einher geht ein Austausch alles Decken. Entfernt werden auch die asbesthaltigen Faserzementplatten unter den Fenstern sowie die abgenutzten Bodenbeläge.

Schließlich gilt es bauordnungsrechtliche Mängel zu beseitigen. Weil die Fläche im Erdgeschoss recht groß ist, kann sich dort bei einem Brand der Rauch rasch ausbreiten. Deshalb müssen Brandabschnitte gebildet werden, die Türen zu den Treppenhäusern sind rauchdicht zu gestalten.

„Wir wollen eine ganzheitliche Sanierung“, betont Martin Etscheid, Fachgruppenleiter Hoch- und Tiefbau beim Landkreis Goslar. Wozu auch gehört, die Schüler- und Lehrer mit ihren Wünschen und Bedürfnissen zu berücksichtigen.

Geprüft wird derzeit noch, ob die Schule nach dem Passivhausstandard saniert werden kann. „Wir wollen eine radikale Verbesserung in der Energiebilanz“, sagt Schuldezernent Hans-Rudolf Segger. Bezogen auf die Lebenserwartung der Schule müssten sich die zusätzlichen Maßnahmen aber auch rechnen.

Im dritten Quartal dieses Jahres sollen die vorbereitenden Arbeiten beginnen. Mit der Sanierung richtig losgehen wird es womöglich Anfang 2011. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich etwa zwei Jahre.

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