Goslar

Kaiserring: Kunstverein soll 10.000 Euro zur Deckung der Kosten bekommen

03.12.2009
Von Sabine Kempfer

Kaiserring: Kunstverein soll 10.000 Euro zur Deckung der Kosten bekommen

GOSLAR. In der gemeinsamen Sitzung von Kultur- und Finanzausschuss empfahlen die Ausschussmitglieder dem Rat mit großer Mehrheit, dem Verein zur Förderung moderner Kunst zusätzlich 10.000 Euro für die Kaiserringausstellung 2009 zur Verfügung zu stellen.

Hintergrund des SPD-/FDP-Antrags sind die stetig steigenden Kosten für die Kaiserringträgerausstellung beim gleichzeitigen Rückgang der „öffentlichen Leistungen“, zu denen Oberbürgermeister Henning Binnewies auch das Sponsoring der Sparkasse zählte, die bei ihrer Fusion 2004 aus der Kaiserring-Finanzierung ausgestiegen war und ein so nicht wieder zu füllendes Loch hinterlassen hatte.

Über das „Ob“ der Mehrausgabe bestand in der Sitzung keinerlei Diskussionsbedarf, zumal dem Verein die 10.000 (von den benötigten 20.000) Euro in Aussicht gestellt worden waren. Debatten gab es jedoch über das „Woher“.

„Wir schreiben da schon was rein“, meinte Binnewies am Ende der Diskussion salopp und berichtete darüber, dass in der letzten Kaiserringträgerjury eine Deckelung der Kosten für die Ausstellungen festgelegt worden sei.

Gedruckte GZ: Wie die Diskussion verlief, lesen Sie in der Freitag-Ausgabe.

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Kommentare

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YetiF schrieb am 04.12.2009 10:04

"Da schreiben wir schon was rein"... - tja, was soll man dazu sagen? - Da rollen mir ja derart die Augen, dass mir gar kein sinnvoller Kommentar einfallen will...

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Nuhel schrieb am 04.12.2009 15:48

"Wir schreiben da schon was rein" ist eine typische Aussage eines OB, der keine Ahnung von Finanzen hat, wie er ja unlängst und seit geraumer Zeit bewiesen hat. Die € 10.000,00 können ja von den Ersparnissen bei der Kinderspielplätzen genommen werden. Die Kinder können sich ja, statt auf einen Spielplatz zu gehen, mit sogenannter moderner "Kunst" beschäftigen. Lieber Gott, lass Hirn über Goslar regnen...

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easyline001 schrieb am 04.12.2009 20:18

Wie währe es mal mit einer "Goslarer Volksabstimmung" ??? Ich vermute mal, dass dann die 10.000 € in anderes investiert würde. Tschuldigung... "reingeschoben wird". Hoffentlich hat dies Treiben im Rathaus bald ein Ende.

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