Goslar

Karstadt bleibt in der Kaiserstadt

01.12.2009

Karstadt bleibt in der Kaiserstadt

GOSLAR/ESSEN. Die Würfel sind gefallen: Das Karstadt-Kaufhaus in Goslar wird nicht geschlossen. Unter den am Dienstag veröffentlichten Namen der zehn Filialen, die auf der Streichliste stehen, taucht Goslar nicht auf.

Entsprechend groß ist die Erleichterung bei Geschäftsleitung, Betriebsrat und Mitarbeitern des Goslarer Kaufhauses, die seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens gehofft hatten, dass der Kelch an ihnen vorübergehen würde.

Die Unsicherheit sei endlich weg, so Geschäftsführer Thomas Wlost, der auch schon wieder nach vorne blickt. Jetzt gelte es, ein „gutes Weihnachtsgeschäft hinzulegen“. Dabei soll auch helfen, dass neben Karstadt weitere große und kleine Geschäfte in der Innenstadt vom 17. bis 23. Dezember (außer sonntags) durchgehend bis 20 Uhr geöffnet haben. Wenn es dann auch noch richtig kalt werde, stehe einem Erfolg nichts mehr im Wege, so der Karstadt-Geschäftsführer. Die einheitlichen Öffnungszeiten bezeichnete Wlost als großen Erfolg.

Völlig zurückziehen wird sich Karstadt aus drei Städten. Kaiserslautern, Ludwigsburg und Hanau.

Gedruckte GZ: In welchen Städte Karstadt-Filialen geschlossen werden und wie viele Mitarbeiter betroffen sind, lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe.

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Kommentare

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stromer1953 schrieb am 02.12.2009 14:23

Warum sollte man auch ein Kaufhaus, dass schwarze Zahlen schreibt schließen?? Wobei man beachten muß, dass die Profitgier bei manchem Vorstandsmitlied unermeßlich sein kann! Glück Auf dem Standort Karstadt Goslar und seinen Bürgern!

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