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Goslar
Bundeswehr verlässt zum Jahresende die Stadt
GOSLAR. Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Am 24. November verabschiedet sich das Luftwaffenausbildungsbataillon V mit einem öffentlichen Gelöbnis und einer Serenade vor der Kaiserpfalz aus der Garnisonsstadt Goslar. Der Chef des Luftwaffenamtes Köln, Generalmajor Winfried Gräber, wird die Einheit an diesem Tag außer Dienst stellen.
Für den letzten Kommandeur auf dem Fliegerhorst, Oberstleutnant Frank Bongers, ist es eine „ganz besondere Situation“, denn: „Die Bundeswehr war hier in Goslar zuhause, ist hier immer willkommen gewesen.“
Verabschieden will sich die Luftwaffe mit einer „würdevollen Veranstaltung“, wie Bongers betont. Dazu gehört am 24. November um 15 Uhr das Gelöbnis der 300 Rekruten vor der Kaiserpfalz. Musikalisch gestaltet wird die Feier vom Luftwaffenmusikkorps 3 aus Münster. Im Anschluss an das Gelöbnis wird Generalmajor Gräber, der auch die Gelöbnisrede hält, das Bataillon zum 31. Dezember außer Dienst stellen.
Um 16.15 Uhr folgt ein Empfang für geladene Gäste in der Kaiserpfalz, um 18 Uhr beginnt dann die 40 Minuten dauernde Serenade vor dem historischen Gebäude, ebenfalls gestaltet vom Luftwaffenmusikkorps 3. „Das“, so Bongers, „ist unser Abschiedsgeschenk an Goslar.“
Gedruckte GZ: Wie Oberstleutnant Frank Bongers seine zeit in Goslar beurteilt und welches Geschenk die Soldaten erhalten, lesen Sie in der Donnerstagausgabe.
Kommentare
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Es ist schade, dass die Bundeswehr sich nun endgültig aus Goslar verabschiedet. Damit geht ein weiterer nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor verloren. Vor allem aber werden in einigen Orten die Patenkompanien schmerzlich vermisst werden, die ein wichtiges Bindeglied zwischen Soldaten und Bürgern waren; bestimmten Veranstaltungen werden die Bürgerin Uniform fehlen.
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