Goslar

Goslar grüßt Diplomaten in aller Welt

16.11.2009
Von Frank Heine

Goslar grüßt Diplomaten in aller Welt

GOSLAR. Der Goslarer Weihnachtswald lässt grüßen – in diesem Fall tausendfach die Diplomaten in aller Welt. Das Auswärtige Amt hat eine Aufnahme von GZ-Fotograf Martin Schenk für seine Weihnachtskarten ausgewählt, die an die Auslandsvertretungen in aller Herren Länder verschickt werden.

Weihnachtswald, Christmas Forest, Forêt de Noël, Bosque de Navidad: Goslar grüßt die Welt – und das gleich in vier Sprachen. In Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch ist der Vermerk gedruckt, der das stimmungsvolle Bild mit Tannen, Lichtern und Schneeflocken auf der diplomatischen Weihnachtspost erklärt und mit der Internet-Adresse www.weihnachtswald.de direkt in die Welterbestadt führt.

GZ-Fotograf Martin Schenk gelang die Aufnahme gleich im Premieren-Winter im Jahr 2003, als die ersten Fichten Waldatmosphäre auf dem Schuhhof verbreiteten. Neun Tage vor Heiligabend ergab sich laut Schenk die einmalige Gelegenheit: „Es dämmerte schon, aber es war nicht zu dunkel. Die Lichter an den Bäumen waren an, als die Flocken vom Himmel fielen – und der Schnee blieb liegen.“

Ein Motiv, das sich in den nächsten Jahren so nicht mehr ergab. „Ein Traum für den Fotografen“, sagt Schenk, der sein Foto der GMG für die Goslar-Werbung freigab. Seitdem zierte die Aufnahme ungezählte Plakate, Handzettel und einmal sogar die Lidl-Werbung in England.

Wohin genau und in welcher Auflage die Weihnachtspost versandt wird, war am Montag im Detail nicht zu erfahren. Das zuständige Referat im Auswärtigen Amt heißt zwar Abteilung für Kultur und Kommunikation. Kommunikationsfähig war am Montag aber niemand – die zuständige Sachbearbeiterin war erkrankt.

„Wir empfinden die Auswahl des Fotos als großes Kompliment für uns und unsere Anstrengungen“, erklärt GMG-Chef Michael Bitter und blickt kurz zurück: Die ersten beiden Jahre hätten die Goslarer „den Wald toll gefunden und in ihr Herz geschlossen“. Ab 2005 habe die Region Harz spürbar reagiert, indem Hotels ihre Gäste gezielt zum Goslarer Weihnachtsmarkt schickten. Und wieder zwei Jahre später habe der Weihnachtswald bundesweite Aufmerksamkeit gefunden – mit erwähnter Lidl- sowie Aldi-Werbung und dem geschützten Namen. Ergo: „Wir sind alle sehr, sehr stolz und sehen die Weihnachtspost als Verpflichtung, unseren Weg so weiter zu gehen.“

Gedruckte GZ: Was Oberbürgermeister Henning Binnewies sagt und welche Schatten der aktuelle Weihnachtsmarkt wirft, lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe.

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Kommentare

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Nuhel schrieb am 18.11.2009 14:55

Ein tolles Foto, das Herr Schenk da gemacht hat. Damit kann man Goslar in der Welt super repräsentieren. Gute Männer braucht das Land.(in diesem Fall die GZ) Weiter so!

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