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Goslar
Odermark entlässt 60 Mitarbeiter
GOSLAR. Bei den Odermark-Bekleidungswerken werden weitere Arbeitsplätze abgebaut. Mit Beginn des nächsten Jahres verlieren rund 60 der noch etwa 110 Beschäftigten ihren Job. Das teilte Odermark-Geschäftsführer Wolfgang Seebauer am Freitag mit.
Angedeutet hatten sich die Entlassungen bereits Ende vergangenen Monats. Damals waren die Gespräche zwischen Geschäftsführung auf der einen und Gewerkschaft/Betriebsrat auf der anderen Seite noch in vollem Gange. Das Ergebnis dieser Gespräche, so Seebauer, sei ein Sanierungskonzept, das eine Teil-Betriebsschließung beinhalte, von der etwa 60 Firmenangehörige betroffen seien.
Die, sagte Seebauer, könnten in eine Transfergesellschaft eintreten und Qualifizierungsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Zudem hätten die Mitarbeiter Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Diese Vorgehensweise, sagte der Odermark-Geschäftsführer weiter, habe man schon zweimal erfolgreich praktiziert.
Die letzte Entlassungswelle liegt dabei noch gar nicht so lange zurück. Zum 1. April diesen Jahres wurde bereits 60 Mitarbeitern gekündigt. In der Hoffnung, mit dem verbliebenen Personalbestand die wirtschaftlichen Probleme meistern zu können. Es kam anders. Das vorrangig im Export engagierte Unternehmen bekam die Weltwirtschaftskrise voll zu spüren, der Umsatz ging immer weiter zurück.
Vor diesem Hintergrund habe man sich wiederum gezwungen gesehen, Arbeitsplätze abzubauen, heißt es. In Einzelgesprächen, sagte ein bedrückt wirkender Seebauer, habe er den betroffenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die schlechte Nachricht überbracht. Zwischen dem 1. Januar und dem 31. März erhalten sie ihre Papiere.
Gedruckte GZ: Wie die Mitarbeiter die Nachricht aufgenommen haben, was noch in Goslar bleibt und wie das Hochhaus genutzt werden soll, lesen Sie in der Samstag-Ausgabe.
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