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Goslar
Osterfeld: Grünes Licht für Stadionausbau in Sicht
GOSLAR. Ergebnis und Verlauf der Sitzung waren wenig überraschend, erstaunlich eher die Klarheit mancher Aussage in der erneut hitzigen Debatte um den Ausbau des Osterfeldstadions. Mit den Stimmen von SPD und FDP segnete der Ausschuss für Bürgerservice den Wunsch des Goslarer Sportclubs (GSC) ab, eine abgespeckte Regionalliga-Stätte zu bauen.
Der begehrte Rathaus-Zuschuss in Höhe von 250.000 Euro fließt allerdings erst, wenn Stadt Goslar und Deutscher Fußball-Bund (DFB) das Stadion abgenommen haben und der Haushalt 2010 von der Kommunalaufsicht genehmigt ist.
„DFB eingeknickt“
Die GZ hatte die Details der neuen Planung bereits in der Vorwoche vorgestellt, dennoch hätten CDU, Bündnisgrüne, Linke und vor allem die Bürgerliste die neuste Entwicklung rund ums Osterfeld gern früher auf offiziellem Weg erfahren. „Wir kennen nicht mal die alte Planung“, gab Dr. Frank Schober (CDU) zum Besten. Fachbereichsleiter Burkhard Siebert gestand freimütig ein, dass die Vorlage „nicht ganz fristgerecht“ herausgegangen sei, allerdings habe die Verwaltung selbst sogar übers Wochenende unter Hochdruck gearbeitet.
Für den GSC stellte Geschäftsführer Wolfgang Hellwig den „drastisch reduzierten Ausbau“ ohne Klub- und Funktionshaus am Kartenmaterial vor, das Stadion genüge aber den ebenfalls heruntergeschraubten Anforderungen des Verbandes: „Der DFB ist schon ein bisschen eingeknickt.“
Wann aber rollen die Bagger? GSC-Vize Stephan Leutloff bestätigte am Mittwoch, dass der Verein erst den endgültigen Ratsbeschluss am 25. November abwarte: „Dann wollen wir aber zügig loslegen.“
Gedruckte GZ: Was die politischen Vertreter im Detail vorbrachten, lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.
Kommentare
Die Entscheidung des Rates scheint ok, da wohl unter Vorbehalt. Nur, die Granden der GSC Führung und des Rates bemerken noch nicht, dass die Mannschaft wohl schon in Kürze diesen Bedarf nicht mehr hat ? Den Rest dieses Saison sollte man so verlaufen lassen wie es begann. Diese Mannschaft in dieser Liga wird eh nicht mehr geben. Ich freue mich auf eine Steuerfinanzierte Sportarena, die niemand in dieser Dimmension benötigt. Als Wähler freue ich mich auf die nächste Wahl.
Ich bleibe dabei, das Projekt ist eine Nummer zu groß für Goslar. Alleine die Mannschaft und der Trainer wären auf Dauer nicht finanzierbar. Eines sollte man nicht ausblenden. Die Spieler sind bereits mind. Halbprofis. und wenn Sport zum Beruf wird, will man Geld verdienen. Das wird aber in Goslar nicht machbar sein und deshalb wird sich ein Verein wie der GSC nie dauerhaft über die Oberliga hinaus entwickeln und sich in der 4. bzw. 3. Liga etablieren können. Dafür fehlen einfach die Sponsoren. Dann haben wir ein Stadion, das von den Steuerzahlern unterhalten werden muss, weil dem Verein das Geld fehlt. Aber Maxxos hat Recht, die nächste Wahl kommt und dann gibts die Rechnung vom Wähler präsentiert.
Neun Spielplätze sollen komplett verschwinden, fünf weitere teilweise zurückgebaut werden: Mit diesen Vorhaben will die Stadt Goslar ab 2011 rund 26.600 Euro an Pflegekosten einsparen – zur Konsolidierung des Haushaltes. Dieser Bericht sagt in meinen Augen alles. Kinder sollen Spielplätze verlieren und der GSC ein Stadion bekommen!!!!!
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