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Goslar
Land gibt weitere zwei Millionen Euro frei für EFZN-Forschungsverbund
Tiefbohrer: Das Celler Unternehmen Baker Hughes beteiligt sich finanziell am Verbundprojekt.. Foto: EFZN
GOSLAR. Niedersachsen setzt weiter auf das Thema Erdwärme und unterstützt die Wissenschaft: Der „Forschungsverbund Geothermie und Hochleistungsbohrtechnik“ (Gebo), ein Projekt des Energieforschungszentrums Niedersachsen (EFZN), kann fortgeführt werden. Das Land hat jetzt weitere zwei Millionen Euro bereitgestellt.
Eine positiv ausgefallene Zwischenbegutachtung im Herbst hatte den Weg für die zweite Projektphase des Anfang 2009 begonnenen Forschungsvorhabens geebnet. Das Verbundprojekt wird mit rund 9,5 Millionen Euro vom Wissenschaftsministerium in Hannover und mit etwa 2,3 Millionen Euro vom Celler Unternehmen Baker Hughes finanziert. Die jetzt bewilligten zwei Millionen Euro sind Bestandteil der Landesmittel.
Angelegt ist die Forschung auf dem Gebiet der Geothermie und Hochleistungsbohrtechnik auf fünf Jahre. Sie soll einen wichtigen Beitrag Niedersachsens zur Energiewende leisten. Sprecher des Projekts ist Professor Kurt Reinicke vom Institut für Erdöl- und Erdgastechnik der TU Clausthal. In dem gesamten Forschungsverbund arbeiten rund 40 Wissenschaftler zusammen. Sie kommen von den Universitäten in Braunschweig, Clausthal, Göttingen und Hannover sowie von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, vom Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik und vom EFZN.
Gedruckte GZ: Welches Ziel die Forscher haben und was in Niedersachsen beim Bohren besonders ist, lesen Sie in der Freitags-Ausgabe.
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