Goslar

25-jähriger Schüler aus Jürgenohl mit Drogen erwischt

08.09.2010

GOSLAR. Das Schöffengericht hat einen 25-jährigen Schüler aus Jürgenohl wegen des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln (Haschisch) in 17 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt.

Der Jürgenohler muss sich einem Bewährungshelfer unterstellen und achtzig Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von anderthalb Jahren auf Bewährung beantragt.

„Sie scheinen sich ungerecht behandelt zu fühlen“, interpretierte der Vorsitzende Richter Ralf-Peter Jordan das Verhalten des 25-Jährigen, der sich insbesondere über die ihm auferlegten Arbeitsstunden mokierte. In der Anklage waren zunächst 34 Fälle des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln aufgeführt.

Während der Verhandlung wurde die Strafverfolgung auf die zur Verurteilung gekommenen Fälle beschränkt. Gewerbsmäßiges Handeln war nach Ansicht der Staatsanwältin nicht sicher nachzuweisen. Der eingeschränkt einsichtig und geständig wirkende Angeklagte hatte vom Februar 2007 bis zum Mai 2008 regelmäßig Haschisch an einen 23-jährigen Goslarer verkauft. Die Übergabe fand meist in der Nähe des Krankenhauses statt.

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Kommentare

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jweismann schrieb am 08.09.2010 22:56

Crimecity Goslar. Ich habs immer gewusst. ;-) Haschisch ist natürlich ne oberfiese Droge... Sehr sinnvoll aber, dass der so easy davon kommt, wäre ja andernfalls eher ein mittlerer Witz, wenn man das nicht zur Bewährung ausgesetzt hätte. Kosten/Nutzen für die Gesellschaft stünden in wohl schlechterer Relation. Was anderes: Welche Strafe bekommen eigentlich die Clowns in der Fußgängerzone, die immer so tun, als sammelten sie für kranke Kinder?

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wk schrieb am 08.09.2010 23:12

wer gibt denen denn ne sammelerlaubnis?

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Jensen schrieb am 09.09.2010 02:06

Ein 25 Jähriger Schüler!!!Das macht mir viel mehr Sorgen als der Dope Verkauf *gg*

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vollekanne schrieb am 09.09.2010 10:10

@ jensen genau das habe ich mir auch gedacht beim lesen mit 25 noch schüler 10x sitzengeblieben oder was???

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Wasserfrau17 schrieb am 09.09.2010 12:42

Ich wußte auch nicht von was ich entzetzter war ein 25 jähriger noch Schüler oder von den Drogen.

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Wasserfrau17 schrieb am 09.09.2010 12:42

Ich wußte auch nicht von was ich entzetzter war ein 25 jähriger noch Schüler oder von den Drogen.

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jweismann schrieb am 09.09.2010 20:17

Die Sammel-Clowns brauchen wohl keine Sammelgenehmigung. In NDS kann jeder Sammeln gehen für alles und dann sich quasi "legal" in die eigene Tasche stecken.

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Wasserfrau17 schrieb am 09.09.2010 23:42

Es gibt immer noch Leute die denen Geld geben,oft werden ältere Passanten angesprochen,oder welche mit Kinder.Sammelerlaubnis brauchen die glaube ich nicht.

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jweismann schrieb am 10.09.2010 00:17

Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich krass. V.a. deshalb, weil die SammlerInnen mir irgendwie so bekannt vorkommen... Mir ist, als hätte da der ein oder andere vor nicht allzu langer Zeit tägl. an der Mauer gesessen. Kann man da nichts gegen unternehmen? Es ist doch nun wirklich schon sehr unverschämt, was die abziehen.

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vollekanne schrieb am 10.09.2010 10:24

es wurde scho vor jahren im fernsehen davor gewarnt diesen mickeymäusen nix zugeben... und wenn man denen kommt damit das sie betrüger sind hauen sie ganz schnell ab!!!

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