Goslar

B6-Blitzer erwischt 2.644 Temposünder innerhalb einer Woche

08.09.2010
Von Frank Heine

B6-Blitzer erwischt 2.644 Temposünder innerhalb einer Woche

GOSLAR. Der neue Blitzer leistet ganze Arbeit: In der ersten Woche seit Inbetriebnahme hat die stationäre Tempo-Messanlage auf der B6 insgesamt 2.644 Mal ausgelöst. Umgerechnet ist das ein Schnitt von 378 erwischten Autofahrern pro Tag, die in der 60er-Zone zu schnell unterwegs waren.

Seit dem 30. August um 11.30 Uhr ist die Anlage in Richtung Salzgitter kurz vor der Abfahrt Hildesheimer Straße scharf gestellt. Und obwohl sie erst auslöst, wenn die Autos eine Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern überschreiten, blitzt es in diesem Bereich seitdem in schöner Regelmäßigkeit.

Mit 113 km/h erwischt

Der überwiegende Teil derjenigen, die ungewollt ihr Foto nach Hause geschickt bekommen, bewegt sich laut Rathaus-Sprecherin Susanne Roßdeutscher zwischen 70 und 85 Stundenkilometern. Der größte Sünder war mit Tempo 113 unterwegs – fast doppelt so schnell wie erlaubt. „Generell ist festzustellen, dass die höheren Überschreitungen nachts erfolgen und diese Fahrzeuge auswärtige Kennzeichen tragen“, sagt Roßdeutscher.

Die Herkunft der Autos und die Uhrzeiten ließen auf Pendelverkehr schließen, der es zwischen Wohnsitz und Arbeitsstelle eilig und von den neuen Kontrollen bisher nichts gewusst habe. Den Goslarern, erklärte Roßdeutscher, sei der Blitzer-Standort dagegen durchaus bekannt.

Fahrzeugpulks verringerten ab der Brücke Heinrich-Pieper-Straße die Geschwindigkeit, Einzelfahrzeuge bremsten etwas später ab. Abrupte Bremsmanöver, die Zeugen in der Vorwoche der GZ geschildert hatten, habe die Stadt nicht festgestellt.

14 bis 16 Unfälle

Das mit dem Installieren der Anlage verbundene Ziel sei es, sagt Roßdeutscher, die Zahl der Auffahrunfälle vor der nachfolgenden Ampel zu reduzieren. 14 bis 16 Mal habe es dort bisher pro Jahr gekracht.

Außerdem soll der Lärmschutz für Anwohner verbessert werden, wenn die Autofahrer ihre Geschwindigkeit generell drosselten. Gerade in dieser Hinsicht seien erste Erfolge offensichtlich, argumentiert Roßdeutscher, die Polizei bestätige diesen Eindruck, auch wenn noch keine Vergleichsmessungen vorlägen.

Gedruckte GZ: Was die Polizei sagt und wie die Anlage im Vergleich mit dem Blitzer am Bad Harzburger Dreieck arbeitet, lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.

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Kommentare

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Nachdenker schrieb am 08.09.2010 22:09

Können wir also davon ausgehen, dass in kürzester Zeit das Geld für die Sanierung der Goslarer Strassenbeläge vorhanden sein wird??

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wk schrieb am 08.09.2010 22:25

Können wir nicht noch ein paar von den Dingern aufstellen? Bußgeld für freirasende Bürger!!!

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Andreas.B schrieb am 08.09.2010 23:28

Bei ca 20 € (11 bis 15 kmH drüber) pro Tatbestand macht das bei 2644x Blitz genau 52880 Euro und das in einer Woche. nehmen wir mal an in einem Monat werden pro Woche dieselbe Annzahl geblitzt macht das eine stolze Summe von 211.520 TAUSEND Euro. Toll!!! Na dann gibt es ja bald keine Schlaglöcher mehr hier im Landkreis. Super Sache so ein Blitzer. Vergisst es Leute sägt ab die Scheiß Teile, zündet sie an, jagt sie in die Luft oder buddelt ihn einfach wieder aus. Danke

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Jensen schrieb am 09.09.2010 02:22

Über 200.000 € im Monat? Na da ist doch für unsere Durchlaucht bald ein neuer Phaeton fällig........!Jetzt wird wieder der Lärmschutz rausgeholt!Abgelutscht,glaubt keiner mehr,denkt euch was neues aus! 14-16 x im Jahr hat es an der Ampel also gekracht,dann bin ich auf Zahlen von Unfällen gespannt, die Aufgrund von "Blitzanlagenausbremsern" passieren! Aber da werden wir wieder nix von sehen! Außerdem möchte ich mal denjenigen sehen,der sich hinsetzt und die Kennzeichen auswertet! Das sind AUSREDEN! Der schnellste war 113km/h schnell? Das erreichen die Taxifahrer in der Innenstadt jede Nacht locker und drum scheren tut sich keiner.......Eine Schande,das immer noch angenommen wird,das sich die Goslarer verscheißern lassen! Wenn wenigstens mit offenen Karten gespielt würde,aber diesen Müll muß man doch nicht immer wieder von sich geben,denn wer sich zu oft rechtfertigt wird noch unglaubwürdiger!

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Joerg44 schrieb am 09.09.2010 06:29

@Jensen, gut geschrieben und ich schließe mich dem an.... "Zahlen und fröhlich sein"

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Hella schrieb am 09.09.2010 07:38

tja der Rubel rollt, nur in welche Tasche ich finde der Gesetzgeber muß festlegen wofür diese Gelder verwendet werden dürfen z.b. Straßen erneuern Kindergärten und Schulen Jugendräume und Spielplätze

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Goseteufel schrieb am 09.09.2010 07:51

Moderne Wegelagerei! Das füllt zwar erstmal die Klamme Stadtkasse aber nur solange, bis die Anlage bekannt ist. Einheimische kennen die Anlage schon aus den Medien und fahren dort entsprechend. Pendler, Berufskraftfahrer usw. haben das auch nach kurzer Zeit spitz. Es erwischt dann nur noch die Autofahrer, die nur einmal über die B6 in Goslar fahren oder eben Touristen – die kommen dann bestimmt nicht noch mal nach Goslar. Hier hätte man weiter auf mobile Blitzer setzen sollen um z.B. die schonen genannten Taxis zu erwischen. Auch sollte es mehr in Geschwindigkeitskontrollen Tempo-30-Zonen geben, dort sind viele gerne doppelt so schnell unterwegs!

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jmittendorf schrieb am 09.09.2010 07:51

Die Hochrechnung ist ja nicht schlecht, aber die Autofahrer werden ja auch schlauer, und wissen bald, dass dort ein neuer Blitzer steht. Das Geld sollte ausschließlich für den Straßenbau verwendet werden. So hätten die Autofahrer etwas davon.

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Observer schrieb am 09.09.2010 08:12

Als jemand der die Strecke nahezu jeden Tag fährt, nebenbei geschrieben um 5 Uhr morgens, kann ich den werten Kommentatoren die Kennzeichen auch nennen und auch den Grund, warum dort wegen der Sicherheit gemessen werden muss! Kein Tag vergeht, wo nicht irgendwelche "Ersatzschumis" die Regeln der StVO für nichtig erklären. Das nichts passiert ist meist nur Glücksache oder der Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnemer zu verdanken. Sollten mal auf der B6 und der B82N auf allen limitierten Strecken Blitzer stehen, dann wäre der halbe Landkreis Harz zeitlich führerscheinfreie Zone! Wer es nicht glaubt, der sollte mal morgens um 5 Uhr unterwegs sein!

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Michael K. schrieb am 09.09.2010 09:37

Ist schon merkwürdig, dass die Überprüfung einer Rechtsnorm als Wegelagerei hier bewertet wird. Da gibts eine Tempobegrenzung und es wird überprüft, wer sich rechtswidrig verhält. Die Blitzer gibts, weil es Raser gibt. Die Polizei gibts, weil es Verbrecher gibt. Wenn sich die verehrten Vorredner an Rechtsnormen halten, haben sie gar kein Problem, über was sie meckern können. Warum meckern sie also?

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vollekanne schrieb am 09.09.2010 10:08

also wenn jeder dort 60kmh fahren würde dann wäre doch alles okay und keiner bräuchte sich aufregen... und wk ist wieder da war wohl im urlaub????

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wk schrieb am 09.09.2010 10:27

wk brauchte erholung von vollekanne

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0 schrieb am 09.09.2010 11:05

dieses ist eine moderne Masche, Turisten aus Goslar zu vertreiben. Die Ortsansässigen kennen diesen Blitzer aus den Meldungen der GZ und richten sich danach. Die Ortsunkundigen jedoch sind der Meinung, da es sich hier um eine vierspurige Straße handelt, die auch noch eine Bunderstraße (B6) ist, schneller fahren zu dürfen. Auch ich meine, das nach sehr kurzer Zeit die üppigen Einnahmen nachlassen, da auch die morgentlichen Pendler diesen Starenkasten kennen. Siehe SZ-Bad, wo eben auch diese Messstellen sind. Hier werden im Schnitt pro Tag ca. 5 - 6 Überschreitungen gemessen. Dieser Zustand wird auch in Goslar eintreten. Nur, das innerhalb einer Woche 2.644 Fahrzeuge zu schnell gewesen sein solen, kann ich nicht glauben. Vielleicht sollen diese Zahlen zur Abschreckung dienen. Wenn jedoch ein Goslarer, der diese Stelle genau kennt, hier zu schnell fährt, so kann ich nur sagen, selber Schuld. Das ist schon fast Vorsatz. Ich gehe lieber mit meiner Frau essen, statt strafe zu zahlen

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zerberus schrieb am 09.09.2010 11:11

Es ist doch wohl ein Unterschied ob die Polizei oder der Landkreis/Gemeinde/Stadt blitzt! Der Landkreis blitzt nur um die Stadtkasse zu füllen die Polizei nicht! Wenn der Landkreis die Bußgelder an den Staat,meinetwegen zweckgebunden zum Straßenbau, abführen müsste dann würde keine Komune mehr blitzen!

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caddy schrieb am 09.09.2010 11:21

Ich stimme Michael K. und vollekanne zu. Fahrt sinnig, haltet euch an die Regeln und schont die Nerven der gestressten, lärmbelasteten Anwohner, dann müsst ihr auch kein Bußgeld zahlen. Wer unbedingt sein Geld loswerden möchte, kann es ja der Stadtkasse direkt spenden.....

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0 schrieb am 09.09.2010 12:42

@zerberus - es ist kein Unterschied, ob die Gemeinde/Landkreis oder die Polizei blitzt. Wenn die Polizei blitzt, wird das Busgeldverfahren durch den Landkreis betrieben. Wenn die Polizei direkt vor Ort abkassiert, wird auch dieses Geld an den Landkreis abgeführt. Wenn dieses Geld tatsächlich zweckgebunden verwendet würde, wäre das völlig in Ordnung. Leider aber werden damit andere Finanzlöcher gestopft, und dann ist es Abzockerei. Trotzdem kann jeder dem Landkreis oder der Gemeinde indirkt Schaden zufügen, indem er sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält. Wenn dieses alle täten, würden auch einige Arbeitsplätze beim Landkreis wegfallen. Dieser neue Blitzer jedoch wird, wenn so weiter gerast wird, Arbeitsplätze schaffen. Es ist unmöglich, das eine Arbeitskraft 2.644 Geschwindigkeitsübertretungen allein bearbeiten kann.

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Wasserfrau17 schrieb am 09.09.2010 12:58

Im Vorfeld wurde so viel von der Anlage berichtet das Autofahrer die diese Strecke regelmäßig fahren schon lange vorgewahrnt waren,bleiben aqlso nur die die nur ab und zu fahren,oder fremde.Also geht die Rechnung nicht auf,das immer so viel geblitzt und zur Kasse gebeten werden@Wk wir konnten uns so richtig gut erholen wie Sie nicht da warenalso öfters mal urlauben

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Hugo schrieb am 09.09.2010 16:43

Rechtsnormen+Gesetze gut und schön, aber wo bleibt der Sinn? Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit ? Eine Hand voll Verkehrsteilnehmer, die ihr Fahrzeug nicht beherrschen und Hunderte müssen langsamer- und früher losfahren.

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zerberus schrieb am 09.09.2010 20:02

@Harzer63 aber das vorrangige Ziel der Komunalen Blitzer ist doch die Stadtkasse zu füllen im Gegensatz zur Polizei!

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MS schrieb am 09.09.2010 20:30

Es gibt schon einen gravierenden Unterschied zwischen Landkreis / Stadt Goslar und der Messung durch die Polizei. Die Polizei stellt in der Regel das Gerät auf eine Geschwindigkeit >21 der erlaubten Geschwindigkeit ein, also z.B. bei 60 km/h auf 81 und alles was drunter ist bleibt ungeschoren. Der LK / Stadt Goslar betreiben das etwas strenger, denn die Schwelle liegt teilweise bei >6 , also muss im Ort bei 57 bereits berappt werden. Ich verstehe aber den Kommentar von Hugo nicht, denn dort gilt schon immer 60km/h und daran hat man sich zu halten; ob Blitzer oder nicht. Wieso müssen dann "Hunderte" langsamer und früher losfahren ? Wenn dort 60 ist dann hält man sich halt dran und die Stadt wird sich überlegen müssen, ob die Prognose nicht zu gutgläubig gemeint ist.

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HarzerJung schrieb am 09.09.2010 21:43

Haha, da regen sich einige auf das noch ein Goldscheißer aufgestellt wurde und alle anderen Hacken drauf los weil sie ja so Gesetzestreue Bürger sind die noch nie einen Fehler gemacht haben und auch nie einen machen werden! Ich hatte heute so´ne Pfeiffe vor mir, der auf 40 Km/H runtergebremst hat! Hat net viel gefehlt und mein "Hintermann" hätte auf meiner Ladefläche mitfahren können! Soviel nur dazu und nun könnt ihr euch auf mich einschiessen, wk hält ja die Füße still.........

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monsi schrieb am 10.09.2010 08:44

@HarzerJung: Genau solche Probleme ("da ist ein Blitzer, ich fahre lieber mal Schritttempo") regen mich auch immer wieder auf, dennoch kann ich diesen Blitzer nur gut heißen, wie ich schon damals beim ersten online-Bericht über diesen Blitzer schrieb! Zum Thema vierspurige Strasse und "man könnte ja schneller fahren": Ich wurde vor garnicht all zu langer Zeit auf einer gut ausgebauten sechsspurigen Autobahn mit 87km/h in einer 80km/h-Zone geblitzt. Keine Gefahrenstelle weit und breit, nur eine ganz normale Autobahnauffahrt! Das nenne ich Wegelagerei, nicht so wie hier an einem Ort an dem täglich zig Beinaheunfälle passieren.

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vollekanne schrieb am 10.09.2010 10:22

halten sich alle an die vorgeschriebene kmh würde nie was passiere denn ausser einen gaspedal besitzt ein auto nicht ohne grund ein bremspedal... und @ wk vollekanne wollte sich scho umbenennen in flascheleer ;) wegwn ihnen

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0 schrieb am 10.09.2010 12:55

@MS - falsch gedacht. Wenn die Polizei mit der Laserpistole misst, wird nicht erst bei einer Überschreitung von 21 km/h bestraft. Ich kann daher nur empfehlen, die Immenröderstrasse Stadteinwärts zu befahren. Ca. in Höhe der Hausnummer 25 steht ein völlig neutraler PKW. Nur, das darin 2 Zivilpolizeibeamte mit der Laserpistole messen. Kurz vor der Einfahrt in die Wilhelm-Busch Straße auf dem kleinen Parkplatz wird abkassiert. Bei 62 km/h statt erlaubten 50 km/h heißt es zahlen. Wer dieses nicht glaubt, sollte ständig mit über 60 km/h dort fahren. Er wird schnell merken, wie sich seine Geldbörse leert. Es ist daher absoluter Quatsch, anzunehmen, das die Polizei erst bei Überschreitungen von mehr als 21 km/h blitzt. Wer das nicht glaubt, hat mit Sicherheit zu viel Geld. Dieses Geld sollte er dann lieber für andere Zwecke stiften.

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vollekanne schrieb am 10.09.2010 13:03

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MS schrieb am 10.09.2010 13:13

@arzer63 , ebenso falsch gedacht. Haus 25 ist ja auch innerorts.Ich bezog meine Aussage auf die Stelle , wo jetzt ein Blitzer steht auf der B6. Wenn dort die Polizei nach der Ampel versteckt gemessen hat stand die Grenze auf >20 , da die sonst zu viele Leute hätten rauswinken müssen. Das Innerorts eine solche Schwelle nicht zu dulden ist ist ja wohl klar.Ich will hier keinesfalls pro Blitzer sprechen , aber vollekanne hats doch gesagt: wer sich an die Regeln hält hat nichts zu befürchten.Oder er geht das Risiko ein und darf sich nicht erwischen lassen.Das dieses Blitzgerät als Gelddruckmaschine gedacht war ist allerdings unbestritten.

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Hugo schrieb am 11.09.2010 07:23

@MS: Ist allgemein bezogen. Einschränkungen in die Entscheidungsfreiheit sollten auf wirkliche Gefahren beschränkt bleiben. Um so mehr Einschränkungen es gibt, wo man den Sinn suchen muß, um so geringer die allgemeine Akzeptanz. Beim gesunden Menschenverstand, sollte die Ampelvorwarnung reichen. Die ist allerdings nicht abkassierbar. Es gibt gerade im Bereich der Geschwindigkeitsbegrenzung viele Stellen an den man, ohne das sich etwas an der Situation geändert hat, vorher ohne Risiko für sich und andere schneller fahren konnte und durfte. Daher mein vorheriger Kommentar. Generell gilt ja nach wie vor, daß jeder seine Geschwindigkeit den gegebenen Umständen anzupassen hat!

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