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Goslar
Werkhof schafft weitere Arbeitsplätze
GOSLAR. Der Werkhof in der Okerstraße, eine Einrichtung der Diakonischen Beratungsdienste, schafft zusätzliche Arbeitsplätze für psychisch erkrankte Menschen.
Mit den Umbauarbeiten soll nach den Worten des Geschäftsführers der Beratungsdienste, Peter Reimann, am kommenden Montag begonnenen werden: „Wir wollen zusehen, das noch vor Weihnachten alles fertig ist.“
Vorgesehen sind unter anderem eine Erweiterung der Tischlerei – räumlich und maschinell –, der Bau eines Lackierraumes und neue Sanitäranlagen. Darüber hinaus soll ein staubfreier Raum entstehen, um beispielsweise Glas und andere Dinge staubfrei verpacken zu können.
Wenn alles fertig ist, stehen fünf weitere Arbeitsplätze für Arbeitnehmer zur Verfügung, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chancen hätten. „Wir sehen uns deshalb auch nicht als Konkurrenz für andere Betriebe“, betont Reimann, „bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Unsere Mitarbeiter würden anderswo nur schwerlich unterkommen.“ Ungeachtet dessen lautet das Ziel, die Beschäftigten in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Derzeit gibt es im Werkhof 27 Arbeitsplätze, davon zehn für Menschen mit Behinderung.
Daran, dass die Umbauarbeiten starten können, hat die „Aktion Mensch“ großen Anteil. Sie unterstützt die Erweiterung, die mit 100.000 Euro veranschlagt ist, mit rund 73.000 Euro.
Gedruckte GZ: Wer das Projekt darüber hinaus unterstützt, lesen Sie in der Freitag-Ausgabe.
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