Goslar

Dienstwagen: Siebert weist Mauschelei-Vorwurf zurück

01.09.2010
Von Heinz-Georg Breuer

Dienstwagen: Siebert weist Mauschelei-Vorwurf zurück

GOSLAR. Stadtbrandmeister Burkhard Siebert hat offenkundig aus der Goslarer Stadtverwaltung stammende anonyme Vorwürfe zurückgewiesen, mit seinem Dienstauto gemauschelt zu haben.

In einem der GZ vorliegenden Schreiben behaupten Mitarbeiter aus einer „Abteilung der Stadt, in der wir mit uralten Fahrzeugen unsere tägliche Arbeit machen müssen“, Siebert habe vor wenigen Wochen auf Stadtkosten und mit Billigung des Oberbürgermeisters heimlich seinen fast neuen Audi-Dienstwagen in ein privates, ziviles Auto umgetauscht, „das aber nicht erkennbar alles für die Feuerwehr enthält“. Auch die Verkaufsverluste für das Dienstauto seien nirgendwo aufgetaucht.

Siebert erklärte dazu, er habe bei der Anschaffung eines neuen Privatautos in diesem Jahr in der Tat überlegt, dieses nach Umrüstung auch als Dienstwagen zu nutzen. Bei der Überprüfung der Kostensituation habe sich aber herausgestellt, dass kein befriedigender Verkaufserlös für den Dienst-Audi zu erzielen wäre, der im Jahre 2006 angeschafft worden war. Daher bleibe es bei der Trennung zwischen dienstlichem und privatem Pkw. Siebert: „Wäre es anders gekommen, hätten wir selbstverständlich den Rat und seine Gremien unterrichtet.“

Gedruckte GZ: Warum das neue Fahrzeug für den „Brandmeister vom Dienst“ keine zusätzlichen Kosten verursacht, lesen in der Donnerstag-Ausgabe.

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