Goslar

Bauausschuss: Umschaltzeiten der Ampeln erörtert

31.08.2010
Von Friedrich Metge

Bauausschuss: Umschaltzeiten der Ampeln erörtert

GOSLAR. Lange Wartezeiten vor Rot zeigenden Ampelanlagen sind, vor allem im morgendlichen Berufs und im abendlichen Feierabendverkehr ärgerlich.

Die Koordinierung der Lichtsignalanlagen (LSA) läuft nach Mitteilung des Fachbereichs Bauservice in der jüngsten Bauausschusssitzung zwar einwandfrei, im Gremium wurde aber die Frage laut, ob die Ampelschaltung auch den aktuellen Verkehrsströmen entspricht.

Im Laufe der vergangenen Jahre, so SPD-Frau Renate Lucksch, habe sich einiges geändert. Als Beispiel nannte sie den Verkehr ins Gewerbegebiet Baßgeige. Im ungünstigsten Fall zeigten alle Ampeln Rot. In der von Meike Nause erläuterten Vorlage wird genau aufgelistet, wo welche Ampeln stehen und wie deren Abläufe untereinander koordiniert sind.

Insgesamt befinden sich demnach im Zuständigkeitsbereich der Stadt Goslar derzeit 25 Lichtsignalanalgen, für weitere ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zuständig.

Die älteste städtische LSA ist 35 Jahre alt, die jüngste knapp ein Jahr. Geschaltet werden sie über einen vollautomatischen Verkehrs-leitrechner, dem Detektorschleifen an den Kreuzungen das nötige Wissen übermitteln. Der funktioniert laut Nause zwar einwandfrei, ist mit seinen 15 Jahren aber auch reparaturanfällig.

Gedruckte GZ: Welche Kreuzungen für Kritik sorgen, lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe.

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Kommentare

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YetiF schrieb am 01.09.2010 13:46

Ich persönlich habe in den vergangenen 20 Jahren keinerlei Änderung der Ampelsteuerung feststellen können. Egal woher man kommt, egal wohin man will... an der nächsten Ampel hat man garantiert wieder Rot!- Und das dahinter ein Hochleistungs Rechenzentrum steckt war mir auch schon klar. Sonst würde man eine solche verkorkste Steuerung gar nicht hinkriegen. - Eine Quelle des Übels ist nach meiner Meinung, dass man in Goslar der Meinung ist, jedem einelnen Linksabbieger seine eigene Grünphase geben zu müssen. Überall, wo sich irgendwann mal ein Pkw-Unfall ereignet hat, oder ereignen könnte kommen Ampeln hin mit eigener Linksabbieger-Schaltung. Das ist schon mal das Erste, was den Verkehrsfluss hemmt.

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YetiF schrieb am 01.09.2010 14:00

Mal ein Praxiswert aus meinem persönlichen Umfeld: Ich fahre jeden Morgen die Strecke Goslar Innenstadt => Oker. Die Strecke ist 3,8 km lang und hat sieben Ampeln. Die Fahrzeit beträgt durchschnittlich 8 Minuten. - Wenn es richtig sch... läuft fährt man aber auch schon mal 15 Minuten (!!!), denn gerade die Kombi-Ampeln Breites Tor und Okerstraße... wenn die einen nicht mögen... - An ganz guten Tagen, wenn man durch irgendeinen Zufall eine grüne Welle erwischt (passiert leider nur bei ca. 0,1% aller Fahrten), fährt man die Strecke in sagenhaften 3 Minuten, und wundert sich, "Wie? Bin ich schon hier? - Ach, sooo schnell kann das auch gehen???"

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Jensen schrieb am 01.09.2010 22:33

Das ist mir auch schon des öfteren aufgefallen,YetiF! Am meisten nerven mich persönlich die Ampel Abends-Nachts! Da steht man ohne jeden erkennbaren Sinn als einziger an der Kreuzung und fragt sich WARUM! Besonders an den kleinen Kreuzungen könnte man die Ampel Nachts komplett ausschalten und somit Energie sparen und die Nerven der Autofahrer schonen, vom unnötigen Schadstoffausstoss durch unnötig laufende Motoren gar nicht zu sprechen

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